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anschickt"). Sie wirft, wenn sie, bevor die Kennzeichen ausficlcn, ge-worfen hat, das ganze Leben hindurch. Der Esel lebt länger als dreißigJahre und das Weibchen einige Jahre länger als das Männchen. Wennein Pferd einen Esel bespringt oder ein Esel ein Pferd, so tritt weitleichter eine Fehlgeburt ein, als wenn sich gleiche mit gleichen: mischen,wie Pferd mit Pferd und Esel mit Esel. Die Zeit der Trächtigkeithängt, wenn Pferd und Esel sich mischen, vom Männchen ab; ich meinenämlich von der Zeit, in welcher dieses sich entwickelt, wenn es von ihmgleichen Eltern entstand ^ H. An Körpergröße, Gestalt und Stärke gleichtdas Junge mehr der Mutter "). g. Wenn sie aber ohne Unterbrechungsich mischen, und man zwischen dieser Art Paarungen nicht einige Zeitverstreichen läßt, so werden die Weibchen schnell unfruchtbar; dahermischen die mit diesen Dingen umgehenden sie nicht ohne Unterbrechung,sondern setzen einige Zeit aus. Es läßt aber weder die Stute den Esel,noch die Eselin den Hengst zu, wofern nicht der Esel von einer Stutegesäugt") wurde; man legt deßhalb mit Absicht Eselfüllen, welcheman Hippothclc") nennt, unter; diese aber bespringen auf der Weide,wie die Pferde, indem sie Gewalt anwenden.
Vieriliidzwanzigstes Kapitel.
1. Der Maulesel') bespringt und paart zwar nach dem erstenZahnwcchscl, wenn er aber sieben Jahre alt ist, so befruchtet er auch.Auch entstand schon wohl ein Ginnus ^), wenn er ein weibliches Pferd
"1 or. Min. List. unt. VIII, 63.
12) Die Tragezeit von Pferd und Esel ist nahezu gleich, 340 (317 bis419) Tage.
i'') Man unterscheidet danach Maulthier und Maulesel; des MauleselsMutter und beS Maulthiers Vater sind Esel. Varro (II, 8) und Plinius (VIII, 69)nennen das Maulthicr mnlns, den Maulesel Linnus; Aristoteles hat beide nichtdurch besondere Namen unterschieden.
i^) 6k. Varro äs r. rast. II, 6; 6o1um. äs rs rast. VI, 37; ?Un. Lisi,vat. VIII, 69.
12) Also Roßsäuglinge. Man legte die Eselfüllen, welche man weiterhin zurMaulthierzucht verwenden wollte, gleich nach der Geburt im Dunkeln an die Eutereiner Stute; ok. ?Un. VIII, 69; Varro II, 6; 6olnm. VI, 37.
1) o(>cv§ — ok. Naturg. d. Th. 1. S. 15, Anm. 56.
2) — ek. weiter unten; So gen-, an. II, 8. Naturg. d. Th. I»