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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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Drciniidzwanzigstes Kapitel.

1. Der Esel paart und läßt sich paaren, wenn er dreißig') Mo-nate alt ist, auch wechselt er dann die ersten Zähne, die zweiten imsechsten Monate darauf, ebenso die dritten und vierten^). Diese viertenhießen Kennzeichen. Es hat aber auch wohl cm einjähriger Esel gewor-fen, so daß er das Junge aufbrachte ^). Er harnt aber, wenn er be-sprungen wurde, den Samen wieder aus ^), wofern er nicht daran ver-hindert wurde, daher prügelt man ihn^) gleich nach der Paarung undtreibt ihn umher. Er wirft im zwölften Monate °), er wirft aber zu-meist eines; er gehört nämlich zu den Thieren, welche ein Junges ge-bären; doch wirft er zuweilen auch zwcH). Der Esel richtet also, wiegesagt b), wenn er bespringt, die Befruchtung des Pferdes zu Grunde,das Pferd aber nicht die des Esels, wenn eine Stnte von einem Eselbelegt wurde. 2. Die Eselin bekommt Milch, wenn sie zehn Monateträchtig ist ; wenn sie geworfen hat, läßt sie sich am siebenten Tagewieder bespringen und nimmt an diesem Tage (besprungcn) die Be-legung ani besten auf, sie empfängt indeß auch später. Wenn sie abernoch nicht geboren hat, bevor sie die Kennzeichen verliert', so nimmtsie keine Befruchtung mehr an und wird das ganze übrige Leben nichtträchtig. Werfen will sie aber weder im Angesichte des Menschen, nochim Hellen; inan führt sie vielmehr in's Dunkel, wenn sie zu werfen sich

*) 6k. List. LU. V, 12, 7.

2) Der Zahnwechsel stimmt beim Esel ganz mit dem beim Pferd überein, ek.Anm. 11 zum vorigen Kapitel.

'1 6k. List. au. V, 12. 7.

6k. äs xou. au. II, 6; ?Iiu. List. uat. VIII, 63.

5) 6k. äs §su. au. II, 6; ?Uu. List. uat. VIII, 63.

6) 6k. äs xsu. an. II, 8.

7) 6k. Ls §su. au. II, 8, wo er indeß stets ein Junges zur Welt bringt;

kliu. List. uat. VIII, 68.

8) 6k. oben Kap. 22, 6 und Anm. 35 dazu,d) D. i. zwei Monate vor dem Werfen.

*0) DaS wäre nach der Darlegung oben unter 11: nach dem letzten Zahn-wechsel. Damit stimmt indeß nicht die Angabe äs xsu. au. II, 8:

ok. kiiu. List. uat. VIII, 69. Das Ganze ist übrigens Fabel.