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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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sagt, daß die Stute den Maulesel ") sechs Monate säuge "), ihn dannwegen des Zcrrcns und der Schmerzen nicht weiter zulasse"), das Pferddagegen längere Zeit. Pferd und Maulesel sind nach den: Zahnwechselin der Fülle der Kraft. Wenn sie sämmtliche Zähne gewechselt haben,ist es nicht leicht, ihr Alter zu bestimmen, daher sagt man auch, das;sie ein Kennzeichen haben, wenn sie noch nicht wechselten, wenn sie aberwechselten, nicht mehr"). Im Allgemeinen erkennt man nach denWechseln das Alter besonders am Hundszahn"); beim Reitpferde wird ernämlich kleiner in Folge der Reibung (neben ihm wird ja das Gebißeingelegt); bei den nicht znm Reiten benützten dagegen ist er groß aberabstehend, bei den jungen spitz und klein. 5. Der Hengst belegt zujeder Zeit und so lange er lebt; die Stute läßt sich zwar, so lange sielebt, aber keineswegs '") zu jeder Zeit belegen, wenn man nicht etwaFesseln oder andere Gewaltmaßrcgeln in Anwendung bringt. Indes;gibt es durchaus keine Zeit, in welcher sie sich nicht belegen ließen oderbelegten; freilich können sie aber, wenn zufällig eine Paarung erfolgte,nicht aufziehen, was sic etwa erzeugt haben. In einem Gestüte zuOpus ") befand sich ein Pferd, welches im vierzigsten Lebensjahre bc-

bei den einsgebärenden ist dies aber nicht der Fall, daher auch Zwillinge bei eins-gebärenden, also bei Menschen z. B., wenn sic zwei Geschlechtern angehören, seltenam Leben bleiben, weil bei der Geburt eins noch nicht vollentwickelt ist.

25) ok. Naturg. d. Th. II, S. 57, Anm. 7.

2^) Sechs bis sieben Monate.

25) Meist im fünften Monate.

25) Nach dem Wechseln erkennt man jetzt das Alter mit einem gewissen Gradevon Sicherheit an dem Grade des Abgeriebenseins der Schneidezähne. Diese zei-gen nämlich auf der Kaufläche eine braunschwärzliche Grube (die sog. Kunde oderBohne), welche durch das Abreiben der Ränder in Folge des Kauens allmähligflacher und kleiner wird und schließlich ganz verschwindet. Die Kunde ist bei einem6jährigen Pferde an den untern Zangen verwischt, an den Mittelzähnen klein, anden Eckzähnen noch groß; im 7. Jahre an den Mittelzähnen verwischt, an denEckzähnen klein, im 8. auch an den Eckzähnen verwischt. An den Zähnen desOber- (Zwischen-) Kiefers geht der Proceß langsamer vor; die Zangen haben im9., die Mittelzähne im 10., die Eckzähne im I I. Jahre ihre Kunde verloren.

27) Die Hakenzähne, also besonders bei Hengsten; sie sind anfangs spitz undkurz, später stumpf und lang.

2b) ov'r'a) und ovTrcu lesen die Handschriften; letzteres ist jedenfalls vor-zuziehen.

2b) L-, 'OTrorHr't, Opus, eine Stabt in Lokris (ek. kauZavias X, 3 5)jetzt Talent«.