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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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sich gehe. Die übrigen Vierfüßler mm gebären im Niederlicgcn, wcß-holb auch die Jungen bei allen seitwärts zum Vorschein kommen, dieStute dagegen stellt sich aufrecht" , sobald die Zeit der Geburt hcran-kommt, und gibt so das Junge von sich. 3. Die meisten Hengsteleben gegen achtzehn bis zwanzig Jahre, manche aber fünfundzwanzigund dreißig; wenn aber einer sorgfältig gepflegt wird, so reicht er sogaran die fünfzig Jahre hinan. Das höchste Lebensalter der Pferde^)beträgt in der Regel ncnnunddreißig Jahre; die Stute wird gewöhnlichfünfundzwanzig Jahre alt, doch erreichten manche auch wohl vierzigJahre. Die Männchen leben kürzere Zeit als die Weibchen' v) in Folgedes Paarens, und die getrennt gezüchteten kürzere Zeit, als die in denGestüten. Die Stute erreicht mit fünf Jahren das Ziel ihrer Längeund Höhe, der Hengst mit sechs Jahren; sodann nimmt in weiterensechs Jahren die Leibesfülle zu und fährt damit fort bis zu zwanzigJahren. Die Weibchen erreichen eher ihre Vollendung als die Männ-chen, im Mutterleibs die Männchen eher als die Weibchen geradewie beim Menschen ^ >). Ganz dasselbe findet bei den übrigen ThicrenStatt, soweit sie nichts mehre Junge zur Welt bringen. 4. Man

16) Dies ist wenigstens das Gewöhnliche.

1?) rcv> tTiTlair- vt Ti^itckrot also wohl Hengste.

16) triTia-i- die Lesarten 7i4it<7rait- und Ti^ktoxai»- sind wegen derdurch das folgende tvx kTleroTio^r- entstehenden Tautologie zu beanstanden; dalein Geschlechtsunterschied angcdentet ist, so kann man eS ans Hengste oder Hengsteund Stuten zugleich beziehen. Mit Aubert-Wimmcr zu emendire» liegt

lein Grund vor. Die Angaben stimmen übrigens nicht mit bist. an. V, 12, 8überein.

16) Alz das gewöhnliche Alter wurde» oben 1820 Jahre für die Hengste, für die Stuten angegeben; es stimmt also.

?") Ist Theorie, ob. <1s gsn. an. IV. 8, wo auch der vermeinte Grundangegeben wird. In Wahrheit geht dis Stute mit einem Hengste nahezu zehnTage länger als mit einer Stute.

21) 6k. cko gon. an. IV, 8: t'i' ttt'r t-s i't-Tt^ktoi't

cbeex«,',-irret ro Tt^.i'or rov rep^ki-oL; k^i^Aor-rlUt- bi Tico-rrt

7l(>ork(>0i- tTitrkXktrrtt or'or- x«t x»t rnex Ais^kcktr-

r, rokh- ttp^katt-.

^^) Ich lese vck« ^t^ 7i).it'cu rt'xrit der Zusatz ^ ist unbedingt erfor-derlich, da dis Theorie des Aristoteles eS für den Sinn der Stelle durchaus ver-langt, ok. äo gon. LU. IV, 8. Bei den mehrgebärcnden entwickeln sich nämlichim Uterus Männchen und Weibchen gleichmäßig, sie werden ja gleichzeitig geboren;