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erzählt), wenn sie nicht etwa von Natur unfruchtbar waren. 2. DasPferd hat nur vierzig Zähne > °); die vordersten vier wechselt es imdreißigsten Monate, die zwei ober» wie die zwei untern; sobald ein Jahrverflossen, wechselt cs in gleicher Weise vier, zwei oben, zwei unten;und wiederum, wem: ein weiteres Jahr vergangen, fernere vier in glei-cher Weise; wenn es vier Jahr und sechs Monate alt geworden, sowechselt es keinen mehr >'). Auch hat wohl schon eins gleich zuerst alleZähne zusammen ausgeworfen, und ein anderes alle mit den letzten' ?);dies ereignet sich indes; selten. So trifft es sich also, daß cs, wenn csvier Jahr und sechs Monate alt ist, sich am besten zur Züchtung eignet.Die älteren Pferde sind indeß fruchtbarer, sowohl die Männchen unterden Männchen, als die Weibchen unter den Weibchen. Die Hengste be-springcn sogar ihre Mütter und Töchter und das Gestüte scheint dannerst vollkommen zu sein, wenn sie ihre eigenen Nachkommen belegen'^).Die Skythen ") reiten auf den trächtigen Stuten, damit der Embryo sichleichter umdrehe ^), und behaupten, daß alsdann das Werfen leichter vor
10) Das Pferd hat oben wie unten 6 Schneidezähne und jederseits oben wieunten 6 Backenzähne, der ausgewachsene Hengst hat außerdem 4 Eckzähne (Haken-zähne), welche der Stute in der Regel fehlen. Der Hengst hat also 40, die Stutemeist nur 36 Zähne.
") 6k. Varro ä. r. rust. 11, 7. Das Füllen bringt die 3 vorder» Backen-zähne mit zur Welt; kurz nach der Geburt brechen die Zangen (innern Schneide-zähne), nach 4 — 6 Wochen die Mittelzähne, nach 5—8 Monaten die sogen. Eckzähne(äußern Schneidezähne), nach Jahren die 4., nach 1—2 Jahren die 5. Backen-zähne, nach 4—5 Jahren beim Hengst die Hakenzähne (Eckzähne, äsntss oolumsllarssbei Varro ä. r. rust. 11, 7), nach 6 Jahren die 6. Backenzähne hervor. Mit2—2^2 Jahren wechseln die 2 vordern Backenzähne, mit 2 1/2 —3 Jahren dieZangen, mit 3—3Vg Jahren die dritten Backenzähne, mit 3^—4 Jahren dieMittelzähne, mi.t 4^—5 Jahren die äußern Schneidezähne.
*2) D. h. alle wechselten erst zu der Zeit, wo der Regel nach blos die letztenwechseln sollten.
i') In unfern heutigen Stutereien befolgt man, und gewiß mit Grund,andere Grundsätze.
Ein Volksstamm des südlichen Rußlands, durch seine Roßzucht berühmt.
*5) Aristoteles meinte, der Embryo liege anfangs mit dem Kopfe nach obenim Uterus, drehe sich dann aber um mit dem Kopfe nach unten und jede normaleGeburt finde auf den Kopf Statt (ck. List. an. Vll, 7, 2; äs gsu. an. IV, 9und die Anmerkungen dazu). Insofern nun die Meinung bestand, daß durchReiten die Frucht zu dieser Drehung leichter gebracht werde, stand auch dadurcheine normale, also leichtere Geburt in Aussicht.