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wenn beides, so stellen sich beide, wenn gelb, gelbe Farbe ein. Die,welche Salzwnsscr trinken, paaren sich früher. Man muß ihnen aberSalzwasscr geben, bevor sic gebären und wenn sie geboren haben undwiederum im Frühlinge. Für die Ziegen bestellen die Hirten keinenFührer, weil es deren Natur nicht ist, beständig, sondern flüchtig undleicht beweglich zu sein. Wenn von den Schafen die älteren zur rechtenZeit zur Paarung drängen, so sagen die Hirten, es bedeute dies eingutes Schnfjahr wenn aber die jüngeren, so mißrathen die Schafe.
Zwanzigstes Kapitel.
1. Von den Hunden gibt es mehre Arten; der Lakonische') Hundpaart und läßt sich paaren, wenn er acht Monate alt ist, und um dieseZeit harnen schon manche mit aufgehobenem Beines. Der Hund wird aber
Varro äs i. ruot. N, 2; volumolla Ss r. rast. VIII, 3; Vallaäius äs r. isst.VIII, 4; Virg. dosrg. III, 387 sq. Die meisten alten Schriftsteller beziehen esnicht auf Adern unter der Zunge, sondern auf die Färbung der Zunge und desGaumens überhaupt. Für die Schafzucht, Lei welcher man uor allem weißeWolle erzielen wollte, weil diese jede Färbung am besten zuläßt, war es vonWichtigkeit, auf dis Farbe der Mundschleimhaut zu achten, da ein ganz schneeweißerWidder, wenn die Mundschleimhaut dunkle Flecke» zeigt, keine sichere Gewähr fürProducirung ganz weißwolliger Lämmer bietet. Daher rieth auch Virgil I. e.:IIlum autom, guamvis ariss sit eauäiäus ipss biigra sudsst uäo tautum eullingua xalato Heftes, uo maculis inlusost vsllsra xullis Hascontum.
15) Sind Illusionen,
1) xr/tvr- .ckaxcuraxy — ct. bist. au. VIII, 27, 8; IX, l, 2; äo gen.an. V, 3; Varro äs rs rast. II, 9; I'Iiu. bist. nat. X, 63 — eine Hunderassemit langem Schwänze, feinem Geruchsvermögen und gelehrigeren Weibchen, vonwelcher man glaubte, daß sie aus der Paarung von Fuchs und Hund stamme.Wahrscheinlich sind die tt'zaiTrcxellcx Xenophons lo^nsgst. 3) dieselben Hunde, dasie ursprünglich von Hund und Fuchs abstamme» sollten. Nach Varro (I. c.) hießensie so von ihrem Vaterlands und nach Auson. Popma (äs lustr. kuuä. o. k) wur-den sie auch Spartaner genannt <Viig. Lisorg. III, 405 vslscss Spartas oatu-los). Aus dem weiter unten Gesagten geht nur hervor, daß die Männchen zuirgend welchen anstrengenden Arbeiten verwendet wurden. Bei Horaz (üxoä. VI,8 : »am gualis aut blolossus aut tulvus I,aeo, amica vis xastoridus) erscheinensie als Hirtenhunds, als welche sie wohl auch Varro erwähnt. Daß sie auch alsJagdhunde, namentlich bei der Jagd aus wilde Schweine, dienten, sehen wir beiXsuoxdou dMsgot. 10 , — Aus den Windhund zu schließen, liegt kein Grund vor.
2) 05. ?1iu. bist. vat. X, 83 : SListimantur in urlua attollsrs orus toroeomsotios.
Aristoteles, Nat. d. Thiere. III.
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