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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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Ziege lcbt aber gegen acht Jahre ^), das Schaf zehn , zumeist jedochweniger, mit Ausnahme der Leithammel'), diese sogar fünfzehn. Injeder Heerde bestellt man nämlich von den Männchen einen Führer,welcher, wenn er vom Hirten beim Namen gerufen wird, der Heerdevoraufgcht. Sic werden von Jugend aus nbgerichtct, dies zu thun.Die Schafe im Bezirke von Acthiopicn §) werden sogar zwölf, ja drei-zehn Jahre alt, die Ziegen zehn bis elf. 2. Schaf und Ziege paarenund lassen sich paaren so lange sie leben. Sowohl Schafe wie Ziegenwerfen Zwillinge in Folge guten Futters und wenn der Widder oderder Bock oder die Mutter Zwillingserzeuger sind ^). Ob sie Weibchenoder Männchen werfen, das hängt einerseits von den Gewässern" ab(es gibt nämlich sowohl Weibchen als Männchen erzeugendes anderseitsvon der Paarung'"); so werfen auch die bei Nordwinden sich paaren-den lieber Männchen, die bei Südwinden dagegen Weibchen. Die Weib-chen gebärenden schlagen auch wohl um und werfen Männchen, siemüssen dann beim Bespringen gegen Norden sehen"). Die, welchefrüh bcsprungen zu werden gewohnt sind, lassen, wenn man sie spät")bespringen läßt, die Widder nicht zu. 3. Die Jungen werden weißoder schwarz, wenn unter der Zunge des Widders sich weiße oder schwarzeAdern befinden "); weiß nämlich, wenn weiße, schwarz, wenn schwarze.

2) Die Ziege lebt 612 Jahre.

6) Das Schaf lebt 1014 Jahre.

7) Die Gründe werden weiter unten, XXI, 3, aufgeführt.

8) Dem südlichsten den Alten bekannten Theile Afrikas, jenseits Synope.

d) D. h. wenn es in ihrer Natur liegt, Zwillinge zu erzeugen. Daher beiVarro äs r. rnst. II, 2, guss aristss snbmlttsrs volunt, xotissiinmn slixunt sxniairibns, huas Asininos xarsrs solsnt.

*0) 6k. äs xsn. an. IV, 2: ckro XttL

740 tk?. dk H^V^OXL«^.

") ist jedenfalls unklar, da sich mancherlei dabei

denken läßt. Wahrscheinlich ist in Uebereinstimmung mit der Parallelstelle äs §sn.an. IV, 2 6t« zu lesen.

12) 6k. äs §6N. an. IV, 2; diese Fabeln erscheinen bei den Alten sehr ver-breitet; vgl. ?Iin. lilst. nat. VIII, 7 2 (aqnilonis Üatu inarss oonoixi äisunt,austri ksminas); 6o1nw. äs r. rast. VII, 3.

15) Ob sich diesesfrüh" undspät" auf die Tages- oder Jahreszeit beziehensoll, bleibt ungewiß.

i'') 6k. Iriki. an. III, 10; äs §sn. an. V, 6; VIIn. tilgt, nat, VIII, 72;