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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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von einer cinmoligcn Paarung trächtig^); dies wird bei denjenigen ammeisten ersichtlich, welche die Paarung erschlichen; denn sic belegen durcheinmaliges Bespriugcn. Die Lakonische Hündin trägt aber den sechstenTheil des Jahres, das sind scchszig Tage, wo nicht vielleicht ein biszwei, drei Tage mehr oder einen weniger'). Die Jungen bleiben aber,nachdem sie geworfen sind, zwölf Tage blind. Nach dem Werfen läßtsie sich in sechs Monaten wieder bespringcn und nicht früher. MancheHunde tragen aber den, fünften Theil des Jahres, das sind zweiund-siebcnzig Tage; die Jungen dieser Hunde bleiben vierzehn Tage blind.Einige Hunde tragen den vierten Theil des Jahres, das sind volle dreiMonate, die Jungen dieser bleiben aber siebcnzehn Tage blind ^). Diegleiche Zeit scheint die Hündin läufig zu sein °). 2. Der Monatsflußwährt bei der Hündin sieben Tage und während gleicher Zeit stellt sichein Schwellen der Scham ein. Während dieser Zeit lassen sie diePaarung nicht zu, sondern erst in den folgenden sieben Tagen; siescheinen nämlich in der Regel die ganzen vierzehn Tage hindurch läufigzu sein; gleichwohl währt dieser Zustand bei manchen auch wohlgegen sechszehn Tage. Gleichzeitig mit der Geburt der Jungenstellt sich die Gcburtsrcinigung ein; sie ist dickflüssig und schleimartigund sie nimmt, wenn sie geboren haben, weniger ab an Masse als anDichtigkeit ^). Die Milch bekommen die Hündinnen in der Regel fünfTage vor dem Gebären, nichts desto weniger zeigt sic sich bei manchenauch sieben und vier Tage vorher (die Milch ist aber gleich brauchbar,sobald sie geboren haben); die Lakonische hat sie bereits am dreißigstenTage nach der Paarung. Die erste Milch ist dickflüssig, mit der Zeitwird sie aber dünner. Die Hundemilch unterscheidet sich nächst der

'') 6k. ?1in. Lisi. nai. X, 83; imxloniur omnss uno coiiu.

4) 6k. Lisi. g.n. V, 12, 6; ?1in. Lisi. nai. X, 83; ksruni soxaginis, äisLnsei plurimurn iriLns. Der Hund ist im Allgemeinen 9 Wochen trächtig.

5) Aristoteles bringt also die Dauer des Blindseins mit der Dauer der Brunstund der Trächtigkeit in Beziehung, was indeß unstatthaft ist.

6) Zehn bis vierzehn Tage, und zwar zweimal im Jahre, im Februar undSommer.

7 ) ro 71^^05 cs' öVcer,

xcertt Schneider dürste wohl in den 6ur. xosi. x. 441 das rich-

tige Verständniß dieser Stelle angebahnt haben.