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sind; mischt mail andere darunter, so vertreiben sie diese durch Beißenund weiden gesondert, jedes mit dem scinigen. Man theilt jeden: drei-ßig oder mehr zu. Wofern sich aber irgend ein Hengst nähert, so treibter sie in einen Rudel zusammen, umtcabt sie im Kreise und geht zumKampfe vor; wenn aber eins sich Hinreißen läßt, so beißt er es und hältes zurück. 8. Der Stier gesellt sich, wenn die Zeit der Paarung An-tritt, zur Heerde und kämpft mit den übrigen; die Zeit vorher aberhalten sie sich zu einander, man nennt das Heerdescheusein. Die Stierein Epirus nämlich lassen sich oft in drei Monaten nicht sehen.Uebcrhaupt weiden alle oder doch die meisten wilderen vvr der Paarungs-zeit nicht mit den Weibchen zusammen, sondern trennen sich von ihnen,sobald sie zur Geschlechtsreife gelangen, und die Männchen wieder ge-trennt von den Weibchen. Auch die Säue hauen, wenn sie zur Paa-rung lüstern sind, was man cbcrtoll nennt, sogar auf den Menschen ein.Bei den Hündinnen heißt dieser Zustand läufig sein. 9. Es bildetsich also bei den Weibchen, wenn sie zur Paarung drängen, ein Schwel-len der Schamtheile und eine Feuchtigkeit in dieser Gegend, die Stutenspritzen sogar um diese Zeit einen weißen Saft auS. Es zeigen sich aberzwar blutige Reinigungen "), indeß bei keinem derübrigen Thiere so, wiebei den Weibern"). Bei den Schafen und Ziegen deuten sie sich zurPaarungszeit vor der Paarung an; wenn sie sich paaren, kommen dieSpuren ") zum Vorschein, verschwinden dann, bis sie gebären wollen;dann deuten sie sich wieder an, und daran erkennen die Hirten, daß die
Die Landschaft EpiruS war durch ihre Rindviehzucht berühmt. Barr»wußte in seiner Schrift über Landwirthschaft seine Mittheilungen über die Rindvieh-LNcht (äs ro rast. u. 1) nicht besser zu empfehlen, als daß er ste als Resultatvon mit epirotischsn Viehzüchtern gepflogenen Unterredungen entführte. Das epiro-tischs Rindvieh zeichnete sich durch bedeutende große ans; nach Mot. au. UI, 16. 7gaben die Kühe W/z Amphoren Milch und die Melkenden mußten beim Melkenausrecht oder nur wenig gebückt stehen; ok. auch 6olum. äs rs rast. VI, 2; Min.Irrst, rrat. VIII, 7 0.
"1 — d. h. mit Blut untermischte Schleim-
auSschcidungen der Genitalien.
or. äs gou. LU. I, 20, woselbst die Verhältnisse der Katamenieil genauerdargelegt und die lvermeinten) Ursachen angegeben werden.
29 ree — Aubert-Wimmer wollen xerrreu^m« emendiren, doch
ist dazu kein genügender Anlaß vorhanden.