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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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Seite
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geil") und cs suchen dies vor ollem die Zauberinnen'^). Zur Zeit derPaarung stecken sie mehr als sonst die Kopfe zusammen, bewegen lebhaftden Schwanz und geben eine andere Stimme von sich, als zu anderer Zeit ;aus ihrer Scham fließt aber etwas Samcnahnlichcs ° H ab, doch vieldünnflüssiger als beim Hengste. Auch dies nennen manche Hippomo-ncs, nicht aber das an den Fohlen Haftende. Es soll aber schwer zuerlangen sein, denn es fließe spärlich. Auch harnen sic oft, wenn sieroßtoll sind, und spielen mit einander. Mit den Pferden hat cs alsodiese Bcwandtniß. 6. Tie Kühe aber werden sticrtoll; sie werdendurch dieses Leiden so mächtig hingerissen, daß die Kuhhirten sie wederbändigen noch einfangcn können. Daß sowohl Stuten als Kühe brünstigsind, erkennt man am Schwellen der Scham und daran, daß die Kühewie die Stuten häufig harnen; ferner steigen die Kühe auf die Stiere,begleiten sic beständig und stellen sich neben sic. Zuerst gcrathcn diejungen Thicre in Brunst, sowohl bei den Pferden als beim Rindvieh,und wenn das Wetter heiter und sie selbst sich körperlich wohl befinden,so sind sic um so brünstiger. Die Stuten nun lassen, wenn sie ge-schoren werden >'), in der Brunst mehr nach und werden laurigcr.7. Die männlichen Pferde erkennen die mit ihnen weidenden Stutenan: Geruch, wenn sic einige Tage vor der Paarung zusammen gewesen

rvasser, wahrscheinlich aber sind es Ballen von meeonlnm, die sich oft im Amnionwaffcr,am Maule des Fohlens und sonst angeklebt vorfinden.

") ok. Inst. an. IX, 37. 4, woselbst das Mort Eierstock be-

deutet. Hier handelt es sich dagegen um Genitalschleim.

*5) Man benutzte das Hippomanes zu Arzneien und besonders zu Liebes-tränken; es sollte der Genuß desselben eine wahre Liebeeivuth selbst gegen häß-liche Knaben und ungestalte Weiber erregen; ek. Dlm. Inst. nat. XXVIII, 49;^ol. List. an. XIV, 18; man säbelte sogar, daß das eherne Noß zu Olympiadurch ein vom Künstler demselben einverleibtes Hippomanes die vorüberkommendenPferde zur Liebe anrege, die sie durch Wiehern kund gäben.

*6) Genitalschleim in Folge starker Geschlcchtserregung.

*7) Ok. klin. Inst. nat. VIII, 6 6 (egnarnm lilnäo extivxuitnr ^uda tonsa)bezieht es auf ein Abschneidcn der Mähne; man meinte, Laß das Pferd, diesesstolzen Schmuckes sich beraubt fühlend, seinen Stolz einbüße, und empfahl daherauch, ihm die Mähne abzuscheeren, wenn man es zur Paarung mit dem Eselbringen melle (erinarnm Hndas tonäcrs xraecipinnt, nt asinornm in coitn xati-