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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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langt etwas in den Hellespont"), was man Tang") nennt; dies istaber gelb. Manche behaupten, dies sei eine Blüthe des Tang, vonwelchem") das Phykion") komme. Er bildet sich zu Anfang desSommers, von ihm nähren sich die Ostrccn und die Fischlcin dieserGegenden. Manche Meeresbcwohncr behaupten sogar, daß die Purpur-schnecken") von ihm die Blume") erhalten.

Dreizehntes Kapitel.

1. Die See- und Flußfische haben zwar bereits, um im Allge-meinen zu reden, wenn sie fünf Monate alt sind, Keime; sie laichenaber erst, wenn ein Jahr') verflossen ist. Wie die Mcerfischc, so lassenauch diese niemals das Ganze zugleich von sich, weder die Weibchen dieEier, noch die Männchen den Samen, vielmehr behalten sie stets mehroder weniger, die Weibchen von den Eiern, die Männchen vom Samen

24) Die Straße der Dardanellen, in welche das höher liegende schwarze Meer(Pontus) abfließt.

22) lat. tueus, klin. Kist. nat. XXVI, 66 (xlixoos tlmlagsioL

sst Lueus marivus, laotuoas slmilis), also Seetang. ^Iiooplir. Irist. xl. IV, 6unterscheidet vier, vrosoor. mat. msä. IV, 93 drei Arten, ebenso kliu. nat.XXVI, 66.

2b) Die vulgäre Lesart dieser Stelle lautet: 7ov7o 7ov

f^r-xor') tt'yv' ov 7o PvXLvr, Die Lesart des eoä. moä.

75 7o ist ohne Construction und gibt keinen Sinn.

2^) 7o- die Schminke. Die rothe Schminke wurde unter andern

auch aus einer Meerespflanze (Pri'xo§, kueu8) bereitet. Am meisten war einFarbstoff im Gebrauch, mit welchem auch Wolle und Kleiderstoffe gefärbt wurdenund welcher von einem Pvxoc kam, der auf Kreta wuchs (1'üsoplir. 1ü8t. pl.IV, 6. 5; kliu. lli8t. nat. XXVI, 66; vioseor. mat. msä. IV, 98). Es istdies die Orseilleflechte (Looslla. tinetorla), wie aus den Beschreibungen bestimmterhellt. Es ist eine bis 3" hohe thamnodische Flechte von grauer Farbe mitkreideartiger Wärzchen bedeckt, welche an Uferfelsen 7»/ vioso. IV, 98)

meist unter Wasser wächst und mit Urin erweicht einen purpurfarbenen Brei gibt,der noch jetzt mit verschiedenen Zusätzen in den Färbereien Verwendung findet.Ucber die Abstammung dieses Farbstoffs scheint man im Alterthum nicht genauunterrichtet gewesen zu sein.

2b) ck. Theile b. Th. S. 69, Anm. 9.

29) ce'r/Ho§ ok. Naturg. d. Th. 11, S. 95, Anm. 14, die Purpurdrüse.

i) Die Zeit der Geschlechtsreife ist bei den verschiedenen Fischarten eine ver-schiedene; bei unfern Flußfischen tritt sie in der Regel erst im dritten Jahre ein.