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und öfter zwei, oder eins. Dem Delphi» ähnlich ist aber auch diePhokäne 6); sie gleicht nämlich einem kleinen Delphin. Sie lebt aberim Pontus 7). Es unterscheidet sich indes; die Phokäne Nom Delphin;sie ist nämlich non geringerer Größe, am Rücken breiter und hat einedunkelblaue Farbe; niele behaupten aber, daß die Phokäne eine Art nonDelphin sei. 2. Alle aber, welche ein Spritzloch haben, athmen undnehmen Luft auf, sie haben nämlich eine Lunge. Der Delphin wurdeschon im Schlafen beobachtet, wie er den Rüssel emporhielt und imSchlafe schnarchte ^). Der Delphin und die Phokäne haben Milch undsäugen; auch nehmen sic die Jungen in sich auf^), so lauge sie klciusind. Die Jungen des Delphin wachsen schnell; sie sind nämlich binnenzehn Jahren ausgewachsen "st. Er trägt aber zehn Monate. DerDelphin gebiert im Sommer, aber zu keiner andern Jahreszeit. Esereignet sich auch, daß er zur Zeit des Hundssterns gegen dreißig Tageverschwindet. Er begleitet seine Jungen lange Zeit, und das Thier hatLiebe zu den Jungen ''). Er lebt aber viele Jahre, denn es ist offen-bar, daß manche fünfundzwanzig bis dreißig Jahre alt wurden; dieFischer hieben nämlich einigen den Schwanz ab und ließen sie frei, sodaß man daraus ihr Alter remitteln konnte '^). 3. DieRobbe '^gehörtzwar zu den schwankenden ") Thicren; sie nimmt nämlich kein Wasser
6) — ok. List. an. VHI, 15. 3; ^vl. List. an. V, 4 (wo
indeß fälschlich sieht) ist unzweifelhaft volxLis xLoeasna. Sie kommt
im Pontus vor.
?) Nach List. an. VIII, 15, 3 sind Delphin und Phokäne die einzigen großenSeethiere im PontuS.
6) ek. List. au. IV, 16, 5 und über das Folgende auch I* *Iin. List. not.IV, 7 und 8.
2) — cf. oben Anm. 43 zum vorigen Kapitel.
">) et. ?Iiu. Lisi. nat. IX, 7. Will man ^iX(>c>e csk mit dem
coä. meä. zu diesem Satze ziehen, also lesen 7"^ clk crr-'^<7tr/
7°. Ü., so ist damit nichts gewonnen, da das seine Bedeutung verliert.
ii) ek. bes. ^sl. List. an. I, 18.
*2) Jedenfalls eine wenig exacte Prüfungsmethode.
16) ycevrfH — cf. Theile der Th., S. 57, Anm. 3, ist Lsptonxx mouaeLus,die Mönchsrobbe, ek. klin. List. not. IX, 15 (vitulns).
i^) k77«/7k'/'<)7'k(>t^or'7'cl-r/ — nämlich schwankend zwischen Land-
nnd Wasscrihiercn, wie die Affen zwischen Menschen und Vierfüßlern schwanken,cf. List. an. II, 5. Naturg. d. Th. I. S. 68.