87
in sich auf, sondern athmet Luft und schlaft und gebiert zwar am Lande,aber an den Küsten, als wäre sie ein Laudthier, allein sie bringt diemeiste Zeit im Meere zu und nimmt ihre Nahrung aus demselben.Darum muß von ihr bei den Wasserthieren die Rede sein. Sie bringtnun sogleich in sich lebendige Junge hervor und gebiert lebendige Jungeund stößt das Chorion und das Uebrige 'st aus, gerade wie das Schaf.Sie bringt aber ein bis zwei, höchstens drei Junge zur Welt, sie hatauch Brüste, daher "st säugt sie auch ihre Jungen wie die Vierfüßler.Sie gebiert, wie der Mensch, zu jeder Jahreszeit, zumeist jedoch mitden ersten Ziegen 'st. 4. Zur Zeit, wo die Jungen zwölf Tage altsind, geleitet sie dieselben öfter des Tages ins Meer, sie allmählichdaran zu gewöhnen. Die steilen Stellen schreitet sie nicht, sondern rutschthinab, weil sie sich mit den Füßen nicht stützen kann, sie zieht sich zu-sammen und krümmt sich, sie ist nämlich fleischig und weich und hatknorplige 'st Knochen. Es ist schwer, eine Robbe durch einen Schlagzu tödten, wenn man nicht ihre Schläfe trifft, ihr Körper ist nämlichfleischig. Sie gibt einen Ton von sich, ähnlich dem eines Ochsen.Auch hat das Weibchen eine Scham wie der Batis 'st, alles Uebrige 2stgleicht dem Weibe 2 '). Rücksichtlich der entweder in sich oder nach
O xnt — so liest der ooä. bloä.; ebenso ?Iin. bist. not. IX, IL.
DaS Uebrige ist die Placenta nebst Nabelschnurrsst, die Nachgsbnrt (soounäaoPartus viin. I, o.). Andere lesen xni ro was indeß dem Sprachgebrauch:
nach unzulässig ist.
"v ckiü xree liest der coä. Sloä.; andere lesen 4vo, x«i, also zwei Zitzen.Usptonyx monaodus hat indeß deren vier.
O «re« Tr^airreix rerLex — das wäre im Frühlings, was mit demSachverhalt stimmt.
O 6k. Min. bist. nat. XI, 37, ist indeß unrichtig, da die Robben einknöchernes Skelet haben.
O ouotox — mit Recht bemerkt Schneider voi. III, p. 454:
in nomins /srerrcte Vitium irassisso suspioor; ein Vergleich mit der Scham einesRochen würde ganz unzulässig sein. Vielleicht ist rr^o^rerao zu lese», wie Aristot.auch eben die Nachgeburt mit der des SchaseS vergleicht, oder wahrscheinlicher /Soi,da /Zovx gerade vorhergeht und das Xttt darauf hindeutet.
2") Alles Uebrige werden die inneren Genitalorgans sein, insbesondere dieHystsren (utorus): das wäre freilich falsch, aber Aristot. hat nie den Uterus einesWeibes gesehen.
2') Trcexr« ck' — so liest Schneider. Camus liest nach
dem 6oä. Var.: «rirevr« 4k rce ö,uo eox aeckorov kh^ke