29
sowohl unter sich als rücksichtlich der platten "). Bei einigen sind näm-lich die Eier, wie gesagt"), in der Mitte der Hystcren in der Rück-gratgcgcnd befestigt'"), so bei den Skylim"); ausgewachsen aberrücken sic fort. Da aber die Hystere doppelt") und am Zwerchfell")befestigt ist, wie auch bei den andern derartigen, rücken sie in jedem der beidenTheile herab. Es hat aber die Hystere sowohl dieser als der übrigeilHaien da, wo sic eben vom Zwerchfelle abtritt, gleichsam weiße Zitzen'"),welche, wenn kein Keim vorhanden ist, sich nicht vorfindcn. Die Sky-llen und Rochen '") Haben die schalenförmigen Dinge") bei sich, in
Haie. Ucber das Folgende ist vor allem zu vergleichen die treffliche ArbeitI. Müllers über den glatten Hai des Aristoteles in den Abhandl. der BerlinerAkademie 1840, auch im Extraabdruck. Berlin 1842 erschienen.
20) ^ TsXttrrtt — ok. Theile d. Th. S. 177, Anm. 7 sind die Rochen.
^) Vgl. oben VI, 10, 1; hier ist von den Eiern im Eierstocke die Rede.
22) Bei einigen Haien (nämlich den Skylien und den durch eine Nickhautcharakterisirten Nictitanten) ist der Eierstock unpaarig und bei den Skylien in einer-mittleren Gekrösfalte befestigt.
2^) o'-cv/ltors' — das kommt nur im vorliegenden Kapitel
vor und wird hier als ein Hai bezeichnet, der den Nochen ähnliche Eier entwickeltmit haarartigen Gängen (Anhängseln). Schon Rondelet (1. o. x. 380) hat esals Lgua1n8 eauieula gedeutet. Seine Eier sind länglich viereckig und an denvier Ecken in lange haarartig gewundene Anhängsel ausgezogen, mit welchen siesich anhängen und gegen das Anstürmen der Wogen festsctzen. SeMum eanieula.heißt noch jetzt in Griechenland 1. e. x. 42). Er wird gegen
2' lang, ist röthlich mit vielen braunen Flecken bestreut. Seine Haut kommt alsChagrin in den Handel.
2') Auch hier, bei unpaarigem Eierstock, sind die Eileiter doppelt vorhanden.
25) v7ro'^k-utt — ist das Diaphragma der Kiemenhöhle über der Leber.
2b) — sind die beiden Eileiterdrüsen. Sie liegen zwi-
schen den Häuten der Eileiter und sind von verschiedener Gestalt, z. B. bei ^.eau-tLias vulgaris ringförmig, bei Lliiuodatus herzförmig. Sie sondern die Substanzfür die Eischalen ab und sind daher bei Thiercn mit weichen Eischalen (lorpsäo)sehr winzig. Sie bestehen aus zahlreichen Röhrchen, welche an der Innenflächeder Eileiter ausmünden.
-7) — ok. üi8t. au. VI, 11, 4. Daß die Weibchen
der seien, ist schon eine alte Meinung, die bereits Rondelet (1. e. p 3 40)
zu begründen sucht und welcher nichts entgegensteht. Ihre Eier sind hier ganzwie wirkliche Nocheneier beschrieben, die allgemein unter dem Namen Secmäuse be-kannt sind; sie sind länglich viereckig und an den vier Ecken mit einem Anhängselversehen. Tie Eier entwickeln sich im Eileiter jedoch nur bis zu ihrer Vollendungund werden, ehe die Embryobildung beginnt, gelegt. Arist. irrte also offenbar.