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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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die Schwalben aus Koth auf den Gipfeln der Bäume, allein siebauen sie untereinander zusammenhängend, so daß sic durch das Zu-sammensein gleichsam eine Reihe von Nestern darstellenDer Wiede-hopf") aber baut allein von den für sich selbst nistenden Vögeln keinNest, sondern kriecht in Baumstämme und legt in den Höhlen dersel-ben, ohne etwas zusammenzutragcn. Der Kirkos ") nistet in Häusernund auf Felsen; dcr Tetrix^), welchen die Athener Urax nennen.

gegessen, wie man aus Lvrat. (Lpist. I, 15, 41) und Aartlal (VI, 1) ersieht'man mästete sie in Rom mit viel Kosten und Mühe in den Aviarien (?Iin. List,ns-t. X. 36; Oolum. r. rast-. VIII, 10); doch kam die Zucht derselben nach 6or-uslius Noxos' Bericht erst kurz vor feiner Zeit auf (?1iv. X, 30).

-?) ek. Naturg. d. Th. I. S. 11, Anm. 40.

-2) 6k. klin. List. nat. X, 74. Dies kann sich nur auf 3?urüus Maris»die Wachholderdrossel, beziehen, welche ihre Nester aus Moos und Reiserchen mitErde und Lehm zusammenleimt, bis 20' hoch auf Bäumen und zwar gewöhnlichgesellig baut, mehre dicht neben einander. Jetzt nistet übrigens die Wachholderdrosselnicht in Griechenland, sondern im Norden, höchstens südlich bis zur Oberlausitz unvSchlesien hinab und kommt überhaupt nur in strengen Wintern nach Hellas.Wahrscheinlich kannte auch Aristoteles die Nester nicht aus Autopsie.

29) L77or/k ek. Naturg. d. Th. I. S. 16, Anm. 65.

'^) Die Lesart xoxxv^ (Kuckuk) ist allerdings die der meisten Handschriften,aber doch ganz unzulässig, da das hier Gesagte weder mit dem Sachverhalte nochmit des Aristoteles Wissenschaft darüber stimmt (vgl. IiLst. an. VI, 7, 2). Manwird daher mit dem eoä. vatioanus 262 XL(-xo§ lesen muffen. Vom xtoxo^erfahren wir freilich nur, daß er der drittgrößte der Habichte (bist. an. IX, 2 4, 1)und ein Feind des Wolfes ist (List. an. IX, 2, 5). Daraus ist natürlich nichts zumachen. Sundevall (die Thierarten des Aristoteles x>. 100) glaubt ihn wegendes Namens, der eine Art andeute, welche im Kreise stiegt und wegen einer später(IX. 36, 4) von Arist. citirten Stelle aus Aeschylns, wo Xt()X 05 alsbezeichnet wird, als 6!rous xygarxus, die Kornweihe, deuten zu dürfen. Wärediese Deutung solider begründet, so könnte an unserer Stelle auch nicht füglichXL(rxo§ gelesen werden, da die Kornweihe nicht auf Felsen und in Häusern,sondern an der Erde im Korn nistet. Liest man aber hier xi(>x<)5, so würdeSundevall's Deutung unhaltbar. Sachlich könnte man xk/^()t 5 lesen, alleines fehlt dazu die Handhabe.

5*) da das hier Gesagte mit dem Früher» (vgl. oben Anm. 23)

nicht harmonirt, so ist es wahrscheinlich, daß entweder der Text verdorben, oderhier von einem andern Vogel als oben Rede ist, was der Zusatz, daß

ihn die Athener Urax nennen, anzudeuten scheint. Man hat lesen wollen,

unter welchem Namen ein Vogel bei ^tLsn. Vsixu. il, 69, IX, 59 vorkommt.Er citirt folgende Stelle aus einer Schrift des Alexander Myndius: 7v

t(505 §7rL(>,LLoHo^a), 70 XL()tt^L<)v5, ()v7ice()trL§