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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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Syrer Pherekides erzählt. 2. Auch bei gewissen Krankheiten ")erzeugt sich eine Menge von Läusen. Es gibt aber eine Art Läuse,welche man wilde >2) nennt,,id die härter sind, als die gewöhnlich sichbildenden, diese sind auch schwieriger von der Haut loszureißen. Wäh-rend der Kinderjahre werden die Köpfe voller Läuse, weniger beiMännern; auch die Weiber werden häufiger voller Läuse, als dieMänner. Diejenigen, bei welchen sie sich auf dem Kopse bilden, lei-den weniger am Kopfe ^). Auch an vielen wilden Thieren bilden sichLäuse, denn auch die Vögel haben sie"), ja die sogenannten Fasane^)gehen an Läusen zu Grunde, wenn sie sich nicht im Staube wälzen;auch bei den übrigen, welche Flügel ohne Kiele' 0) haben, sowie bei den-

Pherekides, griechischer Philosoph, Schüler des ThalcS, aus der InselSyros geboren, Verfasser einer Kosmogonie (Hsptoin^ollus). Fragmente seinerSchriften sammelte Sturz (2. Ausl. 1824). Vilnius (liist. vai. XI. 39) führtstatt des Pherekides den Sulla als Beispiel an.

H) Bei sehr vielen Krankheiten, welche mit großer Schwäche einhcrschreitenund aus diesem oder andern Gründen die nöthige Reinlichkeit verhindern, vermeh-ren sich die einmal vorhandenen Läuse oft enorm und das Volk glaubt dann nochheut, daß sie aus der Haut hervorwachsen. Hier liegt ganz gewiß die Grundlagezur Fabel von der Phthiriasis.

*2) sind schwerlich Filzläuse (lUiiliirius pudi8.). Der

Name spricht schon dagegen und Aristoteles würde ihren spezifischen Auf-

enthaltsort nicht ungenannt gelassen haben; auch fehlt ihnen die angegebene Härte.Man wirb wohl an Zecken denken müssen, für welche auch die Bezeichnunggut paßt.

Fabel, die auch noch heut, in etwas umfassenderer Version, im VolkeGlauben findet.

An 'Vögeln kommen viele lausartige Thiere vor, insbesondere aus derGruppe der Anoplurcn (LIn.UopIui.xa), von welchen Nitsch allein an Vögeln über400 Arten aufführte (ok. Giebel in Zeitschrift für d. ges. Naturwissensch. Bd.XVIII, 1861, x. 239 og.).

*5) Pttk5tttr/o§ et'. IÜ8t. an. VI, 2, 2; IX, 36. 5 ist zweifelsohne?Iia8iann8 eo1o1ü<:u3. Nach 2In.ri.ia1 (Xon. 60; ei. auch äiüsnnsu3 1. inkr. o.) wurdeer vom Flusse Phasis durch griechische Schiffe nach Europa gebracht; ?n11aöin8 (<1oro rusi. I, 29) hat ihn schon als Zuchthuhn, ebenso ^ilion. (Voipn. IX, p. 397und XIV, p. 6 54). Der Vogel heißt noch hent in GriechenlandEs war zu allen Zeiten ein kostspieliger, daher seltener Luxusvogel und daß Ari-stoteles ihn nicht genau kannte, beweiset seine Angabe (liisi. an. VI, 2, 2), dieEier seien

Ich lese ovx xttvXor,. Die Handschriften haben

was ganz sinnlos ist; ebenso die ^läina. Die übrigen Editoren lesen