jemgen, welche Haare haben; nur der Esel hat weder Läuse' 2) nochZecken '2). Das Rindvieh aber hat beides '"); die Schafe und Ziegendagegen haben Zecken 2 aber keine Läuse; auch die Schweine habenweiße und harte Läuse 2 '). An den Hunden aber bilden sich die soge-nannten Hnndeläuse 22 ). Sämmtliche Läuse bilden sich bei den Thie-ren, welche sie haben, aus diesen selbst. Die Läuse bilden sich aberzahlreicher, wenn die mit Läusen behafteten Thiere baden und dasWasser, in welchem sie baden, wechseln 2b). 8 . Im Meere finden sichan den Fischen zwar ebenfalls Läuse 2^), allein diese entstehen nicht aus
ohne jede Construktion. Aristoteles spricht von den Läusen der Thiere,zunächst deS Menschen, führt bann einigs Thierklassen auf, welche Läuse nähren,zunächst die Vögel. An diese schließt er die übrigen, 7w> ttA/icvr/ bezeichnet alsoden Nest. Den geflügelten Vögeln reihen sich zunächst die übrigen geflügeltenThiere (die o-.0777k()0t> äo xart. IV, 12) an, er charak-terisirt sie aber vor den Vögeln durch den Beisatz or/x k^o^7f< xcer-Xor^/ bassind sonach die mit Fellen und Häutchen fliegenden Fledermäuse und Insekten(welche vielfach von Parasiten heimgesucht werden, die erstern z. B. von H^ots-ribla-Arten, letztere von Vropoäa vsAstans, Oarnasus eolooxtratorum oto.). DieseBezeichnung für diese Thiergruppen ist ihm sehr geläufig, sogar gewöhnlich, vgl.z. B. äs part. IV, 6 : 6k 7or)7M^ Lk57L 7o Tr^k^oV Xttt äx«v-
H. 0 ^, ebenso IV, 12: xtt, 7o ^Lk,/ rexerv/io^, 7o 6^ L^kL x»v>io^, und üist.an. IV, 7, 4: 7o 777 ^ 0 ^ ovx k^kt Xttv/tk)^ ou6k Sodann folgen
die Behaarten (xcr^ 7M^ k^or^Mi'' wobei das xcrr. dem vorigen
xttt- entspricht. Weiterhin kommen dann die Fische zur Sprache. Construktion,Sinn und innerer Gedankenzusammenhang sind also klar. Da außerdem die vor-geschlagene Conjectur von der Textvorlage nicht weiter abweicht wie die der Edi-toren, welche übrigens die Krankheit der Stelle nicht heilt, so glaube ich sie em-pfehlen zu dürfen.
17) Der Esel hat auch Läuse.
^b) x()07o^L5 — ok. Anm. 42 zum 17. Kap. des V. Buchs.
Am Rindvieh findet sich der den Auopluren angehörende Irioüoäootos
solaris.
^0) An Schafen ist der den Dipteren angehörende Nolloplmssus oviuus, diesog. Schaflaus, häufig; aber auch die Anoplure Irielwäootos spüasroespüalus.
Ob hier Naomatoplnus suis, die Schweinclaus, gemeint sei, ist zweifelhaft,da die Farbe nicht stimmt.
2') xvr>0()tttk5rcrL — da keine weitern Data vorliegen, so bleibt es zwei-felhaft, ob an Irioüoäsetos latus oder Ixoäss lUoinus, welche besonders Jagd-hunde oft auffangen, zu denken sei.
2') Fabel, welche ?1iu. üist. nat. XI, 39 wiederholt.
2'') Vgl. oben Anm. 2 zum 10. Kap. des IV. Buchs.