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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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2. Die Wolssspinnen?) legen erst in ein Gewebe, welches zur Hälftean ihnen befestigt ist, zur Hälfte vorragt, und auf diesem brütendentwickeln sie die Jungen. Die Phalangien b) legen in einen eng ge-flochtenen Korb, auf welchem sie brüten. Die glatten d) legen wenigeran Zahl, die Phalangien dagegen eine große Menge; sind sie größergeworden, so umgeben sie ringsum das Phalangium, werfen die Mut-ter hinaus und tödten sie, nicht selten auch das Männchen, wenn siees erwischen; es brütet nämlich mit dem Weibchen gemeinsamZu-weilen entwickeln sich um ein Phalangium sogar dreihundert an Zahl;aus de» kleinen werden aber entwickelte Spinnen in etwa vier Wochen.

Dreilindzwanzigstes Kapitel.

1. Die Akriden ') aber paaren sich in gleicher Weise, wie die üb-rigen Kerfe, indem das kleinere auf das größere aussteigt; das Männ-chen ist nämlich das kleinere; sie legen aber in die Erde, indem sie dieam Schwanz befindliche Legscheide hineinstecken, welche die Männ-chen nicht besitzen. Sie legen aber auf einmal und an einem unddemselben Orte, so daß es eine Art Wabe wird. Sodann, wenn siegelegt haben, entstehen daselbst eiähnliche Würmer, welche von einerdünnen Erdschicht wie von einer Haut umgeben werden; in dieser ge-langen sie zur Reife. 2. Die Brut ist indeß so weich, daß sie zer-

?) sind Lycosiden, welche ihre Eiersäcke am

Hinterleibs an den Spinnwarzen besestigt umherschlcppen, bis die Jungen aus-schlilpfen.

ö) ot. Natnrg. der Thiere, Buch IV. Kap. II, Anm. 17.

'h kommen nicht weiter charalterisirt vor und sind daher

unbestimmbar; auch wenn man diezierlichen",bunten",geschickten" übersetzenwill, läßt sich nichts Bestimmtes daraus machen. ,

>») Ist Fabel; die meisten Spinnenmännchcn erleben nicht daS Auskriechen sihrer Jungen und von Brüten ober Bewachen der Eier durch die Männchen, ins-besondere in Gemeinschaft, mit den Weibchen, ist nicht? zu bemerken; in der Regelfliehen sich beide und sind die Männchen selbst zur Paarungszeit aus ihrer Hut,da sie leicht vom stärkeren Weichen Unbilden erfahren.

>) of. Natnrg. der Thiere, Buch IV, Kap. 7, Anm. 30.

2) «risivr- andere lesen xttv/ioi-.

3) aSpöox - bezieht sich gewiß nicht aus die legenden Thiere, sondernaus die Eier oder Würmchen,