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zahlreiche eiähnliche Würmchen zur Welt?) und brüten darauf; sinddiese vollentwickelt, so werden jene von den Jungen, wie die Spinnen,hinausgeworfen und getödtet; oft bilden sich nämlich gegen elf an derZahl.
Zweiundzwanzigstes Kapitel.
1. Die Spinnen ') paaren sich zwar alle in der genanntenWeise; es entstehen aber zunächst kleine Würmchen ^), denn durch Um-wandlung des Ganzen und nicht aus einem Theile werden die Spin-nen, da die Würmchen von Anfang an rund sind. Wenn sie gelegthat, so brütet sie darauf und binnen drei Tagen gliedern sie sich.Alle legen aber in ein Gewebe 6), einige aber in ein zartes und kleines,andere in ein festes; und einige stecken ganz in einem kugeligen Sack,andere werden bis auf einen Theil vom Gewebe umschlossen. Abernicht alle Spinnen entwickeln sich gleichzeitig, sie laufen aber bald undgeben ein Gewebe von sich. Der Saft der zerquetschten Würmchen istgerade so beschaffen, wie bei den jungen Spinnchen, dick und weiß.
II, im Gegensatz zum Seeskorpion (List. au. II, 12, IS, ok. Naturg. d. ThiersI, S, 91, Am». 24),
7) Die Skorpione bringen lebendige Jungs zur Welt, die gleich fast ganz disGestalt der Alten haben, doch anfangs eiförmig zusammengerollt sind. Daß dieJungen die Alten tobten, ist Fabel,
1) r« — ck. Naturg, der Thiere I, S, 18, Anm, SI,
2) Vgl. oben Kap, 17, I—2 und Anm, 6 zum 7, Kap, des V, Buchs,Die Spinnen legen Eier und keine Würmchen; wie Aristoteles das über-sehen konnte, da er eS in den ihm wohlbekannten Eicrsäcken der Lykosiben leichtbeobachten konnte, läßt sich vielleicht dadurch erklären, daß die jungen Spinnchendurch die dünnen Eierschalen durchscheinen und beim AuSschlüpsen nur sehr dünneSchälchen übrigbleiben, die auch zum Theil aufgesressen werden, so daß sie alsoleicht übersehen werden konnten,
Z Manche Spinnen sterben auf ihren Eierfäcken, andere bewohnen sie, nochandere schleppen sie mit sich umher und zeigen eine ängstliche Sorge für dieselben;ein eigentliches Brüten findet bei keiner statt,
^1 Die Zeit ist zu kurz und zu determinirt angegeben. Die kürzeste Zeit derEntwicklung scheint 8 Tage zu sein, meist währt sie 8 — 4 Wochen, die Kreuz-spinne (Kxoira äiaäomata 61.) legt im Herbst, die Eier überwintern und kriechenerst im folgenden Frühling aus. Allein Aristoteles selbst macht schon bei denPa^a'^e« eine Einschränkung,