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Einundzwanzigstes Kapitel.
t. Einige Bombykien machen an einem Steine oder dergleicheneinen scharfen Thonbau wie einen Salzüberzug Dieser ist aber sehrdicht und hart, man kann ihn nämlich kaum mit dem Speers durch-stoßen. Dahinein legen sie und es entstehen weiße Würmer in einemschwarzen Häutchen. Außerhalb des Häutchens aber in dem Thonbaubefindet sich Wachs; dieses Wachs ist aber viel blasser als das derBienen. 2. Auch die Ameisen paaren sich und bringen Würmchenszur Welt, die indeß nirgendwo angehestet sind; anfangs klein undrund, werden sie wachsend groß und gegliedert; ihre Entwicklung fin-det aber im Frühlings statt. 3. Auch die Landskorpione b) bringen
*) /So^r-XLW-- — ok. klia. Xl, 15. hier freilich nicht unwesentlich vonAristoteles abweichend, die Thiere sollen z. B. in Assyrien leben. BestimmungS«versuch« sind ohne jede Grundlage. Man hat auf Mauerbienen (Lloxaodils mu-raria u. dgl.) gerathen, allein die Angaben des Aristoteles sind zu unbestimmtund der Text zu unsicher.
2) Trrjül^or, woNkp ok «Akt xce^ttÜLlPo^rttt, so lesen die meistenHandschriften, einige lesen statt ä'^ 075 . Beides ist Unverstand-
lich. Doch scheint die Lesart o§ «Xcc wohl die richtige zu sein, wenigstens läßtsich damit das sonst nicht wohl verständliche mit der Form oder dem Ge-
schmack in Beziehung denken und PliniuS laS auch derartiges, er übersetzt(XI, 2 5),: niäos luto üngunt salis sxsols applioatos lapiäi, tanta äuriiis, utsxüoulis psrkorari vix xossiot. Schneider conjecturirte cvo'7rc(> xcer'tt-
wozu das fehlende faktische Material keine Handhabe bietet; ebenso-wenig befriedigt die Conjectur Aubert-Wimmers: x«7«-
obgleich die Wespen ihr Nestmaterial mit Speichel verbinden, so sin.det sich doch bei Aristoteles nirgends eine Spur, daß ihm dies bekannt war. Pik-kolos will lesen a-o'TskgkL «Ü 05 <57^/3»- , was sich zu weit
vom überkommenen Texte entfernt. Unter diesen gewiß mißlichen Umständen wirdman den Text festhalten müssen und die Uebersetzung, so gut es geht, nach demText einzurichten haben.
'') Vgl. ?Im. bist. aat. XI, 25. Wovon hier die Rede ist, ist ganz uner-findlich, wahrscheinlich hat man es mit Fabeln zu thun.
") oL jUv^uyxet — ef. Theile der Thiere S. 12, Anm. 1, Naturg. derThiere, I, S. 13, Anm. 50.
5) Vgl. klia. Inst. aat. XI, 36, wo eS heißt: klurima iasoetorum vsr-raieulam xjxnaat. Klara ot kormieas similsm ovis vsro, als ob er < 7 Xü)/lrzXtocMoLtcs^ laS, wie schon Schneider anmerkte.
6) oi <rxo?7rlot 0 ^ — ek. Theile der Thiere S. 148, Anm.