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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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sondern, ohne einen aufzufinden, umherschwärmen, an irgend einer er-habenen Stelle, die Spheken dagegen in Höhlen/ wofern sie aber einenFührer haben, unter der Erde §). Sechseckig nun sind alle Waben-zellen auch bei diesen, wie bei den Bienen, aber nicht aus Wachs, son-dern aus einer rinden- und spinnwebartigen Substanz zusammenge-leimt. Die Wabe der Anthrenen ist aber viel glatter, als die derSpheken. Sie legen wie die Bienen Brut wie einen Tropfen an dieSeite hinein und sie klebt an der Wandung fest. Die Brut findet sichindeß nicht in allen Zellen gleichmäßig entwickelt, sondern in einigenschon größer, so daß sie fliegen können, in andern Nymphen, in andernWürmer. 2. Auswurf findet sich nur um die Würmer, gerade wiebei den Bienen; auch sie find, so lange sie Nymphen sind, unbeweg-lich und die Zelle ist verschlossen. Der Brut gegenüber liegt Honigwie ein Tropfen in den Zellen der Anthrenenwaben. Die Jungen der-selben entstehen nicht im Frühling, sondern im Herbst §) und wachsenam ausfallendsten bei Vollmond?). Sowohl die Brut, als die Wür-mer hasten nicht am Boden der Zelle, sondern an den Seitenwänden.

dann in der Erde einen Nettbau gründen sollten. Bis jetzt sind keine Hymenop-teren bekannt, welche in dieser Weise verfahren, ok. klill. XI, 24; Lol. bist,an. V, IS. Unter ?s/k,uör-k5 oder (bist. an. IX, 28) versteht

Aristoteles die MutterweSpen, die Gründerinnen neuer Kolonien, welch^den Anfangdes neuen Baues anregcn und die Eier zu legen haben.

'y Von den griechischen Wespen und vor allem ihrer Ockonomie ist bislangso wenig bekannt, baß eine Bestimmung des hier in Frage kommenden völlig inder Luft schweben wurde.

2> andere lesen k/uuwäovx. Die Nester der Wes-

pen bestehen ans löschpapierartiger, aus Holzmulm zusammengeleimter Masse <da-her die Bezeichnung Papierwespen).

b> Alle bekannten WsSpen legen im Frühling bis in den Herbst hinein undfortwährend entwickeln sich junge Wespen; im Oktober geht alles, bis auf einigeoollentwickelte, befruchtete Weibchen-ok. IX, 28) zu Grunde, welche über-wintern und im Frühling jede für sich eine neue Kolonie gründen.

7) Vgl. Min. bist. nad. XI, 24, natürlich Aberglauben, der mit der Vor-stellung der Alten von der Bedeutung des Mondes zusammenhängt, vgl. Theile derThiere S. 132 bezüglich der Seeigel und Anm, 35 dazu.