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Monat Honig bereiten. In Themiskyra am Flusse Thermodon ver-fertigen sie in der Erde und in den Stöcken Waben, welche nicht viel,sondern sehr wenig Wachs, aber dicken Honig enthalten, die Wabe istaber glatt und eben. Sie thun dies aber nicht immer, sondern imWinter^); her Epheu wächst nämlich häufig in der Gegend, erblüht aber um diese Zeit und von ihm holen sie den Honig. Es wirdaber auch nach Amisos weißer und sehr dicker Honig herabgeführt,welchen die Bienen ohne Waben an den Bäumen bereiten ^), desglei-chen findet sich indeß auch anderswo in Pontus. Es gibt auch Bienen,welche dreifache Waben in der Erde anlegen; diese enthalten zwarHonig, aber keine Würmchen^). Es sind indeß weder alle Wabenso beschaffen, noch verfertigen alle Bienen dergleichen.
Zwanzigstes Kapitel.
1. Die Anthrenen') und Spheken") machen Waben für dieBrut und zwar die Anthrenen, wosern sie keinen Führer Habens,
62) Themiskyra (ok. Strabo p. 567), eine fruchtbare Ebene in PontuSzwischen dem Flusse Thermodon (jetzt Terneh oder Meelitsch Tschaih) und einer Berg»kette hingestreckt.
66 ) Welche Bienen hier gemeint sind, ist unbekannt.
6 ') v Xi.T'r' 06 ' — nach Diosc. (mat. msä. II. 210) bei den RömernLcs'e^tt) ist unser Epheu (Ilsäsra dslix I,.), der noch heut in Griechenland Xt<7<ro5.in Italien üöäora. heißt, (ok. 2'ksoxü. xl. III, 18 , 6. klin. üikd. vat. XVI,62.) Er blüht im Herbst.
66 ) Amisos (ok. Strabo x. 547), ansehnliche Stadt in Pontus, späterPiräos, jetzt Samsun.
66 ) Was hier gemeint sei, ist unerfindlich. Die Dermuthung Strack's,daß es sich um Ausschwitzungen an Bäumen, etwa um Manna, handle, über derenUrsprung man nicht gut unterrichtet war, hat manches für sich.
67) Was hier gemeint sei, ist unerfindlich. Hummeln (Külb's Auslegung)können nicht gemeint sein, da hier bestimmt ausgesagt wird, daß sie keine Würm»chen haben.
*) — ok. Anm. 2 zum 7. Kap. des IV. Buchs; vgl. übrigen?
IX. 29, 1—3.
2) r 7 y)HxL§ — ok. Naturg. der Thiere I, S. 6 , Anm. 18; ok. kliu. bist,nat. XI. 24.
6 ) Vgl. IX, 29, 3. Es sind vom Schwarm sich verirrende Wespen, welcheaus einer freien, offenen Stelle sich anbauen, bis eine Weisel entwickelt ist, und