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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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Verwandlungen durch. Von diesen Thieren werden auch von manchenFrauen die Seidensäden abgelöset, ans Spindeln gewickelt und dannzum Weben benutzt; zuerst soll Pamphile, die Tochter des Platensans Kos ^ >), solche Gewebe verfertigt habe». 7. Ans den Würmernin dürrem Holze entstehen in gleicher Weise die Karambien^); erstwerden die Würmer regungslos, sodann zerreißt die Hülle und dieKarambien schlüpfen heraus. Aus dem Kohle entstehen die'Prasoku-riden auch diese haben nämlich Flügel. Aus den breiten, ans denFlüssen schwimmenden Thierchcn entstehen die Bremen 24); daher zei-gen sich diese auch um die Gewässer herum, wo solche Thiere sich fin-den. Aus gewissen schwarzen, rauhen, nicht großen Larven entstehenzuerst die Pygolampiden 25), nicht die geflügelten; diese verwandeln sichweiterhin und cs werden geflügelte Thiere aus ihnen, die sogenannten

die Cntwicklungsdauer, so ist es doch kaum zweifelhaft, daß hier von der Seiden-raupe (Lomdxx mori I,.) und ihrer Entwicklung Rede ist. »Die Serer (Chinesen)züchteten die Seidenraupen schon 2 700 I. vor Chr. zur Zeit des Kaisers Daound von China aus kam die Seide in den Handel nach Tibet. Die Griechenlernten die Seide durch ihre Kriege mit den Indiern und Persern kennen (äulisnin oomxt. ronä. XXIV, i». 1071). Genauere Bekanntschaft mit der Seidenraupegewann man in Europa erst mit der Übersiedlung der Seidenraupe nach Europadurch Mönche unter Kaiser Justinian (ek. I^roeoxius äs deUo xotäi. IV, 17).Wie sehr die Alten nur dunkle Gerüchte über die Gewinnung der Seide hatten,das beweiset namentlich Plinius (dist. nat. IV, 20) und Virgil (6eor§. II,120), nach welchen die Waldwolle von den Serern von den Blättern abgekämmtund Pausanias (VI, 26. 6), nach welchem die Seide von achtbeinigen, spinnen-artigen Thieren bereitet werden sollte.

^) Kos, Insel der Sporadengruppe im ägäischen Meere, Halicarnaß und

Kridos gegenüber an der keinafiatischen Küste, berühmt als Geburtsort des Hip-

pokrates, Philotes und ApelleS, nicht minder berühmt durch seine Webereien.

52) andere lesen und , sind unbe-

stimmbar.

^') 7l()tt<5orcor^t6'c§ ok. ll'üoopk. Inst. pl. VIII, 5, 4; ^tüsn. Voipn.n, 265; Lol. Iiikb. an. IX, 39; Ilosz'ell. II, 1015. Im Wesentlichen erfah-ren wir nur, daß sie am Lauch (Tk^ttvD^) leben. Nach Stratos (^tdsn. 1. o.)sollten sie fünfzig Beine haben und wie langschwttnzige Satizriden unter den Ge-müsen umhersliegcn. Daß damit nichts anzufangen ist, leuchtet ein.

0L<7r'()ol. ot'. Naturg. der Thiere I, S. 90, Anm. 20.

35) ok. Theile der Thiere S. 12, Anm. 1. Leucht-

käfer, Johanniswürmchen (I^mx^ris); sie leuchten mit dem Hinterleibe (den dreiletzten Hinterleibsringeln) daher die Bezeichnung Tlr^r-^cr^Tst^kf.