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Bostrychen "). 8. Die Empiden 3^) entstehen aus den Askariden^),die Askariden aber entstehen im Schlamme der Brunnen und wo sonstein stauendes Gewässer sich findet, welches einen erdigen Bodensatz hat.Der modernde Schlamm bekommt zuerst eine weiße, dann eine schwarze,schließlich eine blutrothe Farbe; ist dies geschehen, so wächst aus dem-selben etwas wie die sehr kleinen, rothen Algenfäden; diese aber bewegensich eine Zeit lang sestsitzend "), reißen sich dann los und fahren alssogenannte Askariden im Wasser umher; nach einigen Tagen liegensie ansrecht im Wasser unbeweglich und hart, sodann zerplatzt dieSchale und die Empis sitzt darauf, bis sie von der Sonne und demWinde in Bewegung geräth; dann fliegt sie davon. 9. Auch bei allenübrigen Würmern und den durch Zerplatzen der Hülle aus Würmernentstehenden Thieren wird der Beginn der Bewegung") durch Sonneund Wind angeregt. Zahlreicher und schneller entstehen die Askaridenin solchen Gewässern, welche einen mannigfaltigen Bodensatz haben,wie dies in Megaris ^') und auf Ackerländereien der Fall ist. Solchegehen nämlich leicht in Verwesung über. Auch im Herbste entstehensie leichter; dann ist nämlich die Feuchtigkeit geringer. DieKrotonen")
66) — nach bist. an IV, 1, 3 und äs partib. I, 3 sind die
geflügelt und flügellos (vgl. A»m. 1 zu S. 12 der Theile derThiere). Hier scheint Aristoteles dis Larven als «Trecks?, die Männchen
als /Sovrpu/oe zu bezeichnen.
'") s^erreckk? — ok. Raturg. der Thiere I, S. S, Anm. 21.
6b) ckcrxerptcker — hier in anderem Sinne wie oben, Larven bezeichnend,also Würmchen überhaupt.
6ch Nach Schneiders Conjectur TrpovTrkhpvxor«, was hier der Sinnnothwenbig fordert, statt des vulgären TrkPxxor«.
^°) xer-^vkev? — nach Sylbnrg's Conjectur (statt des vulgaren )/«-rch<rra-r), was der Sinn nothivendig fordert.
"") Megaris, Landschaft auf der Landenge von Korinth.
''2) Xpora-Xk? — ei. bist, an. V, 2ö, 2 am Rindvieh, Schafen, Ziegen,nicht aber an Hunden und Eseln — schmarotzende Thierchen, die jedoch von denLäusen unterschiede» werden. Man wird also wohl an Iroäss (Zecken) und Llollo-xdagns (Schafläuse) denken müssen. Plinius XI, 40 spricht von diesen Thie-ren, ohne den Namen zu nennen, und in seiner Darstellung erkennt man deut-lich Zecken. Da IioLvo in Wäldern und im Grase leben und von daher an dieThiere gelangen, so konnte die Meinung ihres Entstehens im Grase leicht auf-kommen.