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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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Sielienzchntes Kapitel.

1. Daß bei den Kerbthieren die Männchen kleiner sind, als dieWeibchen und auf diese hinaussteigen, sodann wie sie die Paarung be-werkstelligen, daß sie schwer von einander lassen, ist schon früher °)erörtert worden. Wenn sie sich gepaart haben, so geben die meiste»von denjenigen, welche sich paaren, sehr bald die Brut von sich. Esbringen aber alle Würmer zur Welt, ausgenommen eine Art vonSchmetterlingen ; diese legen nämlich eiwas festes, dem Samen vonDisteln 4) ähnliches und innen mit Saft gefülltes. Aus dem Wurmeentsteht das Thier, nicht aus einem Theile desselben, wie bei denEiern, sondern es wird zum Thierc, indem sich das Ganze vergrößertund gliedert ^). 2. Einige von ihnen entstehen aber von Thieren ihresGleichen, wie die Phalangen <>) und Spinnen?) von Phalangen undSpinnen, ferner die Attelaben^), Akriden und Cicaden""); andere

Wie oben V, 7, I.

2) ok. Naturgeschichte der Thiere I, S. 22, Anm. 11. Die

meisten Insekten legen übrigens Eier, einige (z. B. die Schmeißfliegen Sareopliaga)Larven, noch andere <bie Uuxipara unter den Dipteren z. B. Mpxodosoa) aberPuppen, wieder andere legen bald Eier, bald lebendige Junge, z. B, Blattläuse.

^1 Alle Schmetterlinge legen Eier. AuS allem, was Aristoteles über dieseJnsektengruppe beibringt, geht hervor, daß seine Bekanntschaft mit derselben eineäußerst geringe war.

ek. Vdsopd. bist. pl. VI, 3, 4; vioseor. Mat,. Moll. kV,167 bezeichnet unzweifelhaft bistelartige Composite», insbesondere Eartllawustiuctoriuo, den Saflor.

5) Vgl. cls xon. an. II, 4; ein ZeuguugSprodukt, welches nicht, wie dasEi, aus einem kleinen Theile feiner Masse <aus dem Keimet bas neue Thier her-vorbildet, während der Rest (Dotter und Eiweiß) demselben zur Nahrung dient,sondern sich ganz und gar und zwar dnrch Vergrößerung und Umgestaltung seinerTheile in das neue Thier verwandelt, ck. auch insbesondere eis gsn. an. III. 9.b) ok. Buch IV, K. II, Anm. 17.

hier wohl Spinnen und zwar webende überhaupt, d.Naturgeschichte der Thiere I, x. 18. Anm. öl.

b) vk. bist. au. V, 28, 4 und 24, 3 ist unbestimmbar.

Da das Wort wohl mit springe», zusammenhängt und hier

neben «xpeckkL und ausgefiihrt wirb, so mag es, wie Sundevall

meint, wohl irgend sine ähnliche Orthoptere sein.

2) «xptllkx d. Buch IV, K. 7, Anm. 80.

>") ol. Buch IV, Kap. 7, Anm. 31.