die Eier trägt, ansülleii. 2. Gewöhnlich »ach fünfzig Tagen nnnkommen aus den zerplatzenden Octopuseiern die jungen Octopoden undschlüpfen wie die Phalangen in großer Menge aus. Die Beschaffen-heit der einzelnen Theile ist zwar an ihnen keineswegs deutlich, dieganze Gestalt aber zu erkennen. Wegen ihrer Kleinheit und Zartheitgeht der größte Theil derselben zu Grunde. Man hat auch schon soganz kleine gesehen, daß sie ganz ungegliedert waren, sich aber berührtdoch bewegten. 3. Die Sepien aber legen, und es wird diesgroßen und schwarzen Myrtenbeeren ähnlich; es ist aber zusammen-hängend, so daß das Ganze einer Traube gleicht, indem es um einengemeinsamen Theil sitzt und nicht leicht auseinander zu reißen ist.Das Männchen ergießt nämlich eine gewisse schleimige Feuchtigkeit?)darüber hin, welche das Ankleben bewirkt. Auch diese Eier vergrößernsich, und anfangs sind sie weiß, sobald sie aber den Samen von sichgibt, sowohl größer als dunkel. Sobald die junge Sepie, die sich in-wendig ganz aus dem Weißen heranbildet, entwickelt ist, so zerplatztdas Ei und sie schlüpft aus. 4. Wenn das Weibchen gelegt hat, sobildet sich im Innern zuerst etwas wie ein Hagelkorn; aus diesemnämlich entwickelt sich die junge Sepie, mit dem Kopfe, wie die Vögelmit dem Bauche daranhängend ^); wie indeß die nabelschnurartigeVerbindung beschaffen ist, das ist nicht zu sehen 2), nur daß mit demWachsthum der Sepie das Weiße beständig sich vermindert und schließ-
— ck. Naturg. der Thiere Am». 17 zum Kapitel II des
IV. Buchs.
6) — ck. Theile der Thiers S. 123, Anm. 1.
?) Sekret der festen Nidamentaldrüsen.
2) Hier ist also vom Dotter die Rede, welcher bei den Bogelembryonen demBauche, bei den Kephalopodenembryonen dagegen dem Munde derselben anhängt,ck. besonders üo xon. au, III, 8, woselbst auch der (philosophische) Grund dieserLagerung des Dotters angegeben wird. Aristoteles hat übrigens den Dotter derKephalopodencier nicht als solchen bezeichnet, da er diese Eier seiner Theoriegemäß als uoi-ö^yai« ausfaßte.
2) Nach Köl liker (Entwicklungsgeschichte der Kephalopoden. Zürich, 1844.)findet merkwürdigerweise keine offene Verbindung des Dotterganges mit irgendeinem Theile des Nahrungskanals <wic dies bei den Vögeln mit dem Darme derFall ist), statt. Kölliker irrt aber, wenn er <x. 8S) meint, Aristoteles habeeine Sommunication des Dotterganges mit der Schlundröhre statuirt.