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ist um ein Weniges größer als die Haustaube; am kleinsten von allenist die Turteltaube?). Die Haustauben legen aber und brüten zu jederZeit, wenn sie nur eine warme Stätte und das nöthige Futter haben,wo nicht, nur im Sommer. Die Frühlings- und Herbstbrut ist diebeste, die des Sommers und der heißen Tage die schlechteste.
Zwölftes Kapitel.
1. Verschiedenheiten zeigen sich auch rücksichtlich der Geschlechts,reife. Zunächst nun beginnt bei den meisten die Zeugungsfähigkeitnicht gleichzeitig mit der Absonderung des Samens, sondern später.Bei allen Thieren ist nämlich der in der Jugend zuerst sich bildendeSamen unfruchtbar, wofern sie aber zeugungsfähig sind, so sind dieZeugungsproducte schwächer und kleiner. Dies zeigt sich am deut-lichsten bei denen der Menschen, der lebendig gebärenden Vierfüßlerund Vögel; bei jenen sind nämlich die Jungen, bei diesen die Eierklein. Die Zeugungsfähigkeit') fällt bei den meisten sich paarendenrücksichtlich derselben Arten nahezu in dieselbe Lebenszeit, wofern nichtdurch irgend ein zustoßendes Leiden oder einen Naturfehler ein Ver-srühen eintritt. 2. Bei den Menschen nun kündet sie sich durch Ver-änderung der Stimme und der Schamtheile nicht blos bezüglich derGröße, sondern auch des Aussehens, und ebenso der Brüste, vor allemaber durch das Behaartwerden der Scham an. Er beginnt aberSamen zu bereiten mit zweimal sieben, zeugungsfähig zu sein mitdreimal sieben Jahren. Die übrigen Thiere bekommen kein Scham-haar, einige haben ja überhaupt keine Haare, andere haben sie nichtan der Unterseite oder doch weniger als an der Oberseite ; die Stimmedagegen zeigt bei manchen eine deutliche Veränderung, bei andern
d) — ck. tust. au. VI, 4, 1 und 3; VIII, 5, 5; 18, 1; IX.
2, 4 u. 9, und 8, 3—4; IX, 36, 5; xsu. an. IV, ü — ist, obgleich mancheAngaben widersprechen, da sie als kleinste Taubenart bezeichnet wird, wohl fürLolumda turtur zu nehmen. Bei den Römern hieß sie turtur und wurde in be-sonderen turturariis (?a11aäius rs rust. I, 25) gezüchtet. Sie heißt noch heutein Griechenland
') Bei ttä ist ans dem vorigen zu ergänzen.
2) Vgl. Theile der Thiere x. öd.