Druckschrift 
7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
Entstehung
Seite
82
Einzelbild herunterladen
 

82

Er laicht hart am Lande an dicht mit Tang bewachsenen Stellen.Auch der anfangs kleine Orphos wird schnell groß. Die Pela-myden 22) und Thune laichen im Pontus, anderswo nicht, der Kest-reus^) aber, der Chrysophrys und Labrax am liebsten wo

L<5ttt5l. ck2 cst« 70 (5t^^kxcv5 xo(rtt5 x«i

oL't/k7ro7k xce^or-cst 6' «r/rovc oi TrXa'rnxtt^

«7ro rov 7sL(»^o^r'0L'. Oppian (Ual. I, 123) bringt den Namen mit xog«^in Verbindung. PliniuS nennt ihn eorasiuus (bist. nat. IX, 24 und 32; VI,

13; XXXII, 19 und 63). Wir erfahren bei ihm nur, daß der 6oraoinus in

Aegypten (also wohl der Nilcoracinus, den man übrigens für Obromis nilotioushält) besonders beliebt sei (xrinoixatum obtiusut). Aus alledem ist für eine

sichere Bestimmung nichts zu gewinnen. Paul JovinS (p. 61) und Rondel et(p. 128) erklärten ihn traditionell für den Fisch, welcher damals zu Nom oorvohieß und von Rondel et als Ooraoinus subuuxsr bezeichnet, jetzt Loraoiua nixraheißt. Strack will ohne jegliche Grundlage einen Leeipsnssr buso daraus machen;Cuv rer deutet auf Ekromis eastansus, der jetzt in Neapel (loraeiuo, in Corsicacorvolo heiße; allein zu Paul JovinS Zeiten führte 6oraoina ui§ra den Nameneorvo und dieser galt damals (1581) traditionell für den xo(»ttXt^o§ der Alten.Jedenfalls ist er eher als Obromis eastansus mit dem mslauurns vergleichbar undseine schwarzen Flossen stimmen zu Ar ist o p Han es' Angabe. Er heißt jetzteorbsan, ital. eorvo, in Griechenland aber <5LXV0§. Allein Obromis eastansus

heißt jetzt in Griechenland ein gewiß vom alten ebenso weit ent-

fernter Name.

2?) o(> -5 (nach Athenaeus VII, p. 315, identisch mit o'(»<^o^) ek.

bist. Ln. VIII, 4, 1 und 15, 1 und 17, 1. Wir erfahren, daß er schnell

wächst, ein fleischfressender Uferflsch ist und Winterschlaf hält. Athenaeus(VII, x. 315) fügt hinzu, daß er und Xtt(>Ftt(io<Lov5 sei und

5^ trr-^kv tirrL ro 7or)§ ^o^txor-x 7ro()ov5 Lv(»t<rxe^ttL x«ö ro7ro^r-V ^ <§' or/ Tr^Lvr^

l)vo (ek. Aelian uat. au. V, 19). Plrnlus (bist. au. IX, 84; XXXII,

54) hat nichts Neues. Oviä. Hai. 104105 nennt den orxbus eoneolor denoautbarus. DaS Material reicht nicht zur Bestimmung aus. Rändelet (äopise. p. 157) glaubt darin einen Fisch erkennen zu müssen, der jetzt als Lparusorpbus bezeichnet wird, im Mittelmeer häufig ist und 12^ lang wird, answelchen alle Angaben der Alten passen sollten. Er heißt jetzt roussoaux, xoraro,bssiogo, während und schon zu Nondelet's. Zeiten in Griechenland

ganz andere Fische bezeichnet.

26) ck. Naturg. der Thiere I, S. 18, Anm. 2 4.

22) xc<rr^kv5 ek. Naturg. der Thiere I. S. 7 6, Anm. 5.

"O) ek. Naturg. der Thiere I, S. 23, Anm. 4.

ek. Naturg. der Thiere I, S. 33, Anm. 5.