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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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Man sagt, daß er während sieben Tagen sein Nest baue, in den sal-zenden sieben Tagen lege und die Jungen ausbrüte. In unsern Ge-genden treten sreilich nicht allemal zur Zeit der Sonnenwende Eis-vogeltage ein, im sicilischen Meere aber säst jedesmal. Der Eisvogellegt aber gegen süns Eier. 4. Die Aithyia §) und die Laros?) legenauf Felsen am Meere an Zahl zwei bis drei Eier, der Laros aber imSommer, die Aithyia zu Anfang des Frühlings gleich nach der Son-nenwende und brütet 8) wie die übrigen Vögel. Keiner dieser beidenVögel aber hält Winterschlaf. Von allen ist der Eisvogel am seltestenzu sehen; man erblickt ihn nämlich fast allein beim Untergang derPlejaden und während der Sonnenwende, und zwar auf den Anker-plätzen anfangs um die Fahrzeuge flatternd, verschwindet er plötzlich;daher gedenkt auch Stesichoros'") seiner in dieser Weise. 5. Auchdie Nachtigall'') legt zu Anfang des Frühlings, sie legt aber süns bis

5) Er legt meist 57 ( 11) emailleweiße, fast kugelrunde Eier in Ufer-löchern auf einer Unterlage von Fischgräten.

6) ttLAvt« ek. Naturg. der Thiere I, S. 6, Anm. II.

?) ck. Naturg. der Thiere I, S. 93, Anm. 42.

6) Die vulgäre Lesart L'TltXttHcvtjLt ist unzweifelhaft mit Llubert-Äimmer zu emendiren in

9) Anfangs November. Der Eisvogel erscheint stets vereinzelt und ist auchin Griechenland, wie bei uns, Standvogel.

n>) Stesichoros, ein griechischer Dichter, zu Himera auf Sizilien geboren,starb 556 v. Chr. zu Eatana hochbetagt und erblindet (ef. Kleine: äs vita stpoösi Stssioüori. ^on. 1925). Seine Schriften sind verloren gegangen; Frag-mente derselben sammelten Vlomfield in Gaisford's: ?ostas winorss Ltrase.I.ips. 1823; Kleine: Stsoieliori kroginsnta. Lorol. 1628; Schneidewin:Dslsoius xoS^is. Qrsseorum sIsxivLS. Oostt. 1839; Bcrgk: ?oötus I^rie. Oraso.lnps. 1843.

I') ok. Iiirit. ui>. IV. 9, 7 8g.; IX. 16, 1; IX, 36, 2;

äsUan u»t. an. II, 40; V, 33; XII, 23, bei den Römern ImsoiniL (klin.bist. vat. X, 43). Dieser von den alten Dichtern tausendfach besungene undverherrlichte Vogel ist trotzdem, weil kaum irgendwelche sichere naturhistorischeDaten überkommen sind und seine Naturgeschichte vielfach durch Fabeln verunzirt ist,weniger durch descriptiv naturhtstorische Anhaltspunkte wie traditionell als NachtigalliLnsomia) bekannt und heißt noch heute in Griechenland Doch ist nicht

zu ermitteln, ob hie und da der Sprosser (Imsoiol» kbilomsln) oder die gemeineNachtigoll (ImscüolL ImseiniL) darunter zu verstehen sei. GroshanS (?roäro-

mus fzunks Homori «t Lssioäi Duxä. Lrrt. 1939. II, x. 2 sg. will z B. beillooioä Opsr» st äioi 805 ersteren verstanden wissen. Wahrscheinlich haben die