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worin sich die Äänge vereinigen, andere nähern sich blosbehufs der Paarung einander 5), wie die Trygonen und Frö-
2) Die vulgäre Lesart lautet: rce
rcc ^a-or'o-ctt) o/or^ ,/ L^o^cr/.
6c rr. L?5 ö' 0 / 7rv(>oi. x«r. a- 7r/t»;k7Ln^ovcrL^.
o/or^ 7'^v)/c>'-^5 Xtte- xttt 7rc<^ ro ro^ovro^ /Lr^o§. Der Satz
ist gewiß fehlerhaft, es fehlt der Gegensatz zum rcc und doch treten beide
Gegensätze deutlich genug hervor, indem beide durch vLor/ angedeutet sind. DerZwischensatz L^or-«5l. 6c r/. erscheint als Erklärung zum ersten Gegensätze. DieserZwischensatz von (?L bis o/o^ ist nach der vulgären Lesart sehr ver-
schieden anfgefaßt morden. Scaliger gibt ihn so: Imdont etiam, guo msatuöcoaxtari possint ot guo intor eosuuäum eoirasreant; ebenso Schneider undBusse maker, welcher letztere nur statt ovtiasrsLnt setzt eon^junxantur. DasWort kommt indcß in diesem Sinne sonst nicht vor, sondern be-
zeichnet stets Lppr 0 pingu 3 .ro oder coirs, letzteres ohne Rücksicht auf die Art derPaarung. Hier wird es also im erstern Sinne zu fassen sein, will man demAristoteles nicht durch den überflüssigen Zusatz o/ktce einen Pleonasmus
aufbürden. Camus übersetzt sehr frei: est aooouxlowont 08 t aeoompaxae
ä'iutromiskion, worin der Text nicht wiedcrzufinden ist. Strack richtet sich ganznach Schneider: auch haben sie etwas, vermittelst dessen die Oeffnungen ver-bunden werden können und wodurch sie bei der Begattung Zusammenhängen. Siefassen also die 7ro(»0L als die Genitalöffnungen beider Geschlechter auf. Alleinvon „können" und „zusammenhängen" steht nichts im Texte. Külb übersetzt:„sie haben aber etwas, worin sich die Gänge vereinigen und womit sie sich beider Begattung verbinden" und bezieht in den Noten das Etwas auf die Kloaken,die Gänge aus die Samcngänge und Eileiter. Allein hier ist, wie Schneiderschon nachträglich (esr. pont. x. 339) richtig bemerkt, überall nur von 7«'
Rede (vergl. Anm. I zum 2. Kap. und Anm. 4 zum 3. Kap.).Wimmer-AuberL endlich übersetzen: „Die Stelle, an welcher ihre Geschlechts-kanäle sich vereinigen, nähern sie bei der Begattung einander," beziehen also die7ro'(>oL auf beide Geschlechter und lassen Aristoteles hier etwas von den Schild-kröten sagen, was doch ebenso von allen Amphibien gilt und gar keinen Gegensatzzuläßt. Sie wollen demgemäß den zweiten Gegensatz als Einschiebsel streichen, er-klären auch die Worte bis Tr^o'ltt^ovo'r, für unecht. Allein auch mit
dieser Radikalkur wird die Hauptschwierigkeit nicht gehoben, da das immer
ohne Gegensatz bleibt. Halten wir uns zunächst am vorliegenden Texte, zu dessenHeilung die Handschriften keine Handhabe bieten, so ist soviel gewiß, baß wir imzweiten ein Stück vom Gegensätze vor uns haben. Dann sind zwei Wege
zur Heilung gegeben. Entweder nämlich ist vor dem zweiten OLor^ ein Passusausgefallen, der mit rcr beginnen müßte, oder der Zwischensatz ist irgendwiefehlerhaft. Von beiden scheint das Letztere das Richtige zu sein; das Ersterenämlich als richtig genommen, bleibt, abgesehen davon, daß sich eine unausfüllbareLücke herausstellte, der Zw schensatz eine Schwierigkeit, wie dies schon die