gegen Steiß gekehrt"), sondern gerade wie die übrigen Vierfüßler, unddas Beilager währt den ganzen Tag ^). Sie suchen aber, wenn siedie Paarung vollziehen, die Einsamkeit auf und außer dem Hüter darfsich Niemand nähern "0). Das Kameel hat aber eine so sehnige Ruthe,daß man aus ihr sogar Sehnen zu Bogen verfertigt. Die Stephan-ien paaren sich zwar auch in der Einsamkeit, am liebsten jedoch in derNähe von Flüssen, wo sie sich auch sonst auszuhalten pflegen. DasWeibchen wird befruchtet, indem es sich niederlegt und die Beine aus-spreizt, das Männchen belegt es, indem es aussteigt. Die Robbe» ' ?)aber paaren sich gerade wie die nach hinten harnenden Thiere und hän-gen bei der Paarung lange zusammen, gerade wie die Hunde; dieMännchen haben eine große Ruthe.
Drittes Kapitel.
1. Auf dieselbe Weise vollziehen auch von den Schreitenden dieeierlegenden Vierfüßler die Paarung; einige nämlich besteigen ein-ander ebenso wie die lebendiggebärenden^), z. B. die Schildkröte, so-wohl die Meer-2) als die Landschildkröte ^); sie haben aber etwas ^),
'^) ovx ar-riTtv/vL — wie man er doch von einem vTresAoi-pizrixor-erwarten sollte.
15) Die Paarung währt p?—I Stunde.
>b) Sind Fabeln, die Plinius (X, 83) wiederholt; daß die Kameele zurBrunstzeit sehr wild und reizbar sind, ist bekannt (ok. bist. an. VI, 17, 2).
17) — ck. Naturg. der Thiere I. S. 27, Anm. 3.
>) Biersiißler nämlich.
2) AeeXcerve« — allgemeine Bezeichnung silr meerbewohnendc
Schildkröten.
— allgemeine Bezeichnung für landbewohnende Schild-kröten.
">) Die Schildkröten haben eine Art Ruthe in der Kloake; sie ist von einerRinne durchzogen. Daß hier wirklich von der Ruthe Rede ist, geht aus deranaloge» Stelle bist. an. III. I, 4 hervor. Die Gänge (?rop 0 t) sind die vaeaäoksrontia.
Aristoteles, Rat, d. Thiere, II,
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