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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
Entstehung
Seite
67
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scheb) und das ganze Geschlecht der Art. 2. Die fristlosen und lang-gestreckten Thiere aber, wie die Schlangen und Muränen^), umschlin-gen sich Bauch an Bauch; die Schlangen wickeln sich aber so innig in-einander, daß das Ganze der Körper einer einzigen zweiköpfigenSchlange zu sein scheint b). In gleicher Weise auch das Geschlecht derEidechsen; sie vollziehen nämlich die Paarung in ähnlicher Verschlingung.

Viertes Kapitel.

1. Sämmtliche Fische mit Ausnahme der breiten Selacher °) voll-ziehen die Paarung, indem sie Bauch gegen Bauch zusammensahren;

verschiedene« Auffassungen desselben von Seiten der Interpreten beweisen. Inder That besteht dieser Zwischensatz aus zwei durch x«ö verbundenen Hälften, diesich nicht füglich in Einklang bringen lassen und nur durch Abweichungen vomvorliegenden Textlaute nothdttrftig mit einem Sinn zu verbindet: sind. Es wirdalso in diesem Zwischensätze der Fehler stecken und zwar in den Worten xnL ardiese zweite Hälfte des Zwischensatzes gehört zum zweiten o/o^, muß mitr« eingeleitet werden, und setzt man sonach statt der Worte xttt cv dieWorte 6k so ist alles in Ordnung, wie die Uebersctzung zeigt.

Dieser Ausdrucksweife bedient sich Aristoteles gewöhnlich zur Bezeichnung derartigerVerhältnisse, z. B. sogleich IV- 4, 1: ov und

ivr r-Tir^tt 77065 vTrT'l«.

6) Xttö Da hier von den rkr^ttTrocltt lv'oro'xtt

Rede ist, so können die nur Frösche, nicht Froschfische, bedeuten; da-neben passen die nicht, da nur einen Fisch und einen

Vogel bedeutet, als Amphibium aber nirgends vorkommt. Da Aristoteles auchsonst nicht den mit wohl aber mit ^6^05 zusammenstellt,

so ist das Wort verdächtig, Geßner schlug daher dafür «^(>6^07.

(äs guaärux. vlvrp. x. 62), also Kröten, vor. Die Paarung der Frösche be-schreibt PliniuS trist, vat. (IX, 5t) also: Kanas supsrverinnt, prioridus psäi-dus a.lrr.8 ksmlnas Mars approtronäsuto, postsriorrdus elnvas.

ek. Theile der Thiere S. 176, Anm. 4; Naturg. derThiere I, S. 24, Anm. 8. Daß sie hier zwischen den Schlangen genannt wird,erklärt sich, wenn man sich erinnert, daß die Alten von der Paarung der Muränenund Schlangen viel fabelten, ok. ^.slnr-n bist. an. I, 50; Opxian Hat. I,55479; kirn. IX. 39; XXXII, 5.b) Bgl. klirr, kist. nat. X, 82.

') Die breiten Selacher sind die Rochen mit Einschluß des Froschfisches(/Scrr^tt^vL) über deren Paarung ok. klm. IX, 74.

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