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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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das Männchen. Bei den meisten übrigen geschieht es in überein-stimmender Weise. Die meisten Vierfüßler vollziehen nämlich die Paa-rung gewöhnlich so, das; das Männchen das Weibchen besteigt, unddie ganze Klasse der Vögel macht es und zwar ohne Ausnahme ebenso.2. Es finden sich indeß auch bei den Vögeln gewisse Verschiedenheiten.Bei manchen nämlich steigt das Männchen auf, während das Weibchensich am Boden niederduckt, wie bei den Trappen und Hühnern H,bei andern, während das Weibchen nicht niederdnckt, wie bei den Kra-

crscheiucn und so schwer es »lanchem fallen mag, dem Philosophen diesen Unsinnanszubiirden. Das Wort Trv^üor- kommt äs xart. II, 16 vor, wo von denrückwärtsweidenden Ochsen Rede ist und der Sinn des Wortes keinem ZweifelRaum gibt: rer xcp«r« roi? v7tt<rAovo,uoi? /tovniv.

x«i LXktr-ovk r-k,ut<tA< yoncttn

wosiir Aelian <bist. an. XVI, 33) kt? hat. Plinius

(bist. not. X, 63) sagt: ooitus uvsrois slopllantis, oamolis, tigribuo, lyuoidus,

avortuutur st oauoo, plwoo-o, lupj, in moäiogus ooitn, invitigno otiam oodaorsut,was doch eine andere Vorstellung gar nicht gestattet. Zur Bezeichnung der ge-wöhnlichen Paarungsweise drückt sich Plinius anders aus, z. B. IX, 24:roligna inollia cosunt tsrgis nt oanos. Plinius hat also den Aristoteleszweifellos so verstanden. Aristoteles unterscheidet hier aber l> die Paarung dervTrtckAovpizrtXtt, die er kurz als ein Paaren Ttv^iztlor- oder auch o7it<rAk>-bist. an. VI, 28, I, bezeichnet; und 2) die gewöhnliche Paarung, die er deutlichgenug beschreibt (beim Bären im vorliegenden Kapitel snb 2 7s(>o? r«

Fi^ktwt' ra vTirttt Kvi- «^Fr-cvr-), außerdem noch andere Weisen, dieer weiterhin darstellt. Die oTttNAovzo^rtX« müssen also etwas Abweichendeshaben. Nun harnen sie aber nach hinten, die erschlaffte Ruthe ist nach hintengerichtet. Man schloß daraus, daß die Paarung nicht in gewöhnlicher Weifestattsinden könne und fingirte in Ermangelung von Beobachtungen eine Paarungs-weise, wie sie der anatomische Befund zu fordern schien und diese Fiction setztesich so fest, daß sie trotz der entgcgenstehenden Beobachtungen bei der Paarungder Kamecle nicht beseitigt wurde. Die ganze Darstellung Schneider'? (bist,au. lom. III, x. 264) und sein Excurs gegen Blumenbach (Handbuch der ver-gleichenden Anatomie x. 440, in der 3. Aust. I>. 4ö4) ist daher, soweit sie dieseVerhältnisse betrifft, und den alte» Interpreten eine falsche Auffassung der Dar-stellung des Aristoteles und Plinius zur Last legen will, durchaus hinfällig,

7iHx«rr« eS gibt nämlich auch bei den nicht Rückwärtsyarnendennoch Abweichungen von der gewöhnlichen Weise, so beim Igel n. f. w>, wieweiter unten folgt.

6) uirickt? ct'. Naturg. der Thiere I, T. 94, Anin. 44.

? aHkXVpüoxk? - Hühner, Haushühner,