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Zunächst muß nun von der Paarung, so weit sie vorkommt, die Redesein, sodann weiter von dem übrigen der Reihe nach, sowohl was da-von einzelnen, als was allen gemeinsam zukommt.
Zweites Kapitel.
1. Es paaren sich nur diejenigen Thiere, bei welchen sich Männ-chen und Weibchen finden; allein die Paarung ist weder bei allengleich, noch findet sie in derselben Weise Statt. Die lebendiggebären-den und schreitenden unter den rothblütigen Thieren besitzen nämlichzum Paarungsgeschäst sämmtliche männliche >) Organe, vereinigen sichaber nicht alle in gleicher Weise, vielmehr paaren sich die rückwärts-harnenden ^), wie z. B. Löwen, Hasen, Luchse ^), Steiß gegen Steißgekehrt ^). Bei den Hasen besteigt aber auch oft das Weibchen zuerst
>) 7r«i-rre ra — als solche kommt im Folgenden be-
sonder? die Ruthe in Betracht; Ls gon. an. I, 2 rechnet Aristoteles dahin: rarck" «(spixop Ttkps rar)g o§/ktp xret rovp 7ik§t>-kovg kr- 7r«<rr rarekr-reluoix. ck. auch Ls gön. an. I, 5.
2) — d. h. die Männchen, denn die Weibchen harnen
alle nach hinten (ck. Lhcile der Thiere S. 159); als o7rl<rAou(>>-kix« werdenbesonders genannt Luchs, Löwe, Hase, Kameel.
Vgl. Theile der Thier« S. 159, Anm. 30 — ßk'a-r- ck, Naturg. derThiere I, S. I", Anm. 72; ck«<5Ü7rorr§ ck. Naturg. der Thiere I, S. 17,Anm. II; ok. bist. an. II, 3, 4, ein vielzehiges, nach hinten harnendes
Thier mit einem halben AstragaloS — daraus ist nichts zu machen. PliniuShat auch den Ixu-e (VIII, 30) als Thier AethiopienS, dessen Urin sich zu einemSteine (Iz-ncnrinm) erhärte, den er deshalb mit Erde neidisch bedecke <VIII, 5),eine Fabel, die schon Dioscorides <11, 100) verwirft (ckeo x«tk/kt rizr- /aro<>t<ri-); außerdem wird Ixm (XXVIII, 32) als sehr scharfsichtigaufgeführt — auch hieraus ist nicht? zu machen; daß Plinius den Iz-nr nebenHamsel, Hase und Löwe als Thier mit avvrsis gsuitalibus stellt, läßt schließen,daß dasselbe Thier gemeint sei. Daß das unter dem Namen Obaus (fälschlichebama) ausgesiihrte (VIII, 38),, aus Gallien stammende Thier (VIII, 34), welcheseine Wolssgestalt und Flecken wie ein Panther hat und <VIII, 3 4) auch alsInpus corvarius bezeichnet wird, mit lyui identisch sei, ist sehr zweifelhaft, jeden-falls nicht nachweisbar. Ein Luchs ist also nicht daraus zu machen, um soweniger als Galen <us. xart. XI, 2) die Ar^-xkp nicht neben Löwe, Hund undWolf zu den x«(,^tt(>»ckoi-kip stellt und ihre Schläsenmuskeln als klein undschwach (tt'^v-oroi-x xreo ,Utxpovg) bezeichnet.
7!t>)-izckox — kann nicht füglich anders verstanden werben als so, daßdie betreffenden Thiere Steiß gegen Steiß gekehrt sich paaren, so unsinnig es auch