5)5
daß jener einen dicker» und längern Kopf habe, das Weibchen dagegeneinen kleinen und glatten, bezeichnen nicht einen Unterschied zwischenMännchen nnd Weibchen, sondern einen Unterschied der Art. 4. Esgibt indeß einzelne Fische, welche Epitragen ^') heißen; es finden sichdergleichen unter den Flußfischen bei den Karpfen und Balagren ^).Diese haben nie weder Rogen, noch Milch, sondern dick und fett, wiesie sind, haben sie einen kleinen Darm und scheinen die besten zu sein.Ferner gibt es einige, bei welchen sich, wie bei den Schalthieren und Pflan-zen, wohl das Gebärende und Fruchttragende, nicht aber das Befruch-tende vorfindet; so auch unter den Fischen das Geschlecht der Schollen ^"),
— Geltesische. Vergl. ?1ut. 2bss. 18. c)k
12) Vom (O^prinas earxio I)., vgl. Naturg. der Thiere l, S. 78,
Anm. 22) kommen derartige sterile Individuen nicht selten vor und sind in Süd-deutschland unter dem Namen „Lanner" , in Norddeutschland als gelte oder güsteKarpfen bekannt. Sie zeichnen sich von den fruchtbaren Individuen außer andernbesonders durch den um den Aster sehr dünnen uud zusammengedrückten Bauch aus.
verschiedene Lesarten, kommt sonst
nicht vor und ist unbestimmbar.
") 7o — also jedenfalls mehre Arten umfassend,
ok. bist. an. V, 9, 1; IX, 25, 3, sind alle weiblich, werden als die
nur einmal im Jahre laichen, bezeichnet und haben am Maule Fädchen ((jre'^L«der Fischer), die sie, im Sande versteckt, spielen lassen und damit ihre Beute an-locken. In der Schrift äs inesss. 16 heißt es: o/ c?L r/-^?'7'0Ltc?LL5 T'tvr/Kt77rc(> OL ov^co 7'L0vt7L' c)'kk-
^ Nach Athenaeus (vsixu. VI. 139 x. 330)
hieß bei den Römern ^o,u ^05 und Plinius (tust. nat. IX, 67) erzählt
ähnliches vom rbomdus, wie Aristoteles von den Lbäiti pinrms
sxssrtL-s movsut sxssis vsrmicnlorum. Plinius nennt den rbombns nebst dersoisa und dem pusssr -xla.nl Plattfische (IX, 36), und so zählt auch Aelian(bist. au. XIV, 3) die und (!o',LL/joL den 77/itt?'?'LL5 zu. Daß Athe-naeus (I. e.) sagt, Aristoteles zähle die ^^7« zu den ist ganz
unaristotelisch und wohl durch eine Verwechslung gekommen, weil Aristoteles dietheilweise (nämlich die Rochen) auch als bezeichnet, ein Jrrthum,
den auch Paul Jovius (äs rsman. xise. p. 96) begeht, obgleich schon Plinius(bist. nat. IX, 40) ganz richtig unterscheidet. Plinius characteristrt (IX, 36)
rss, gui s. rbombis situ tantum eorporis äillsrnnt. Dsxtsr resupinatus sst illis,passsri iLkvus. Hier ist also bestimmt von Arten der Gattung ?Isuronsetos4rtsä.. Schollen die Rede. Diese Fische sind platt, unsymmetrisch, haben in Folge