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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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von ihnen, daß sie gebären und trächtig seien. ES gibt aber wederMännchen noch Weibchen unter den festgewachsenenen Thieren undganz und gar nicht unter den Schalthieren ; bei den Kopffüßlernund den Krustenthieren dagegen gibt es sowohl Männchen als Weib-chen, ebenso bei den mit Füßen versehenen, sowohl den zwei- als vier-füßigen, und bei allen, welche in Folge einer Begattung ein Jungesoder ein Ei oder einen Wurm zur Welt bringen. 2. Bei den üb-rigen Klassen6) ist dies nun entweder durchgehend? der Falloder nicht der Fall 5); so ist bei allen Vierfüßlern eins ein Männ-chen, das andere ein Weibchen; bei den Schalthieren aber ist es nicht;vielmehr, wie bei den Pflanzen einige fruchtbar, andere unfruchtbarsind, so auch bei diesen^). Unter den Kerfen und Fischen da-gegen gibt es einige, welche überhaupt diesen Unterschied in keinerWeise zeigen, wie z. B. der Aal weder Männchen noch Weibchen ist^),und auch nichts aus sich hervorbringt. 3. Vielmehr reden diejenigen,welche behaupten, daß wohl einzelne beobachtet werden, welche haar-förmige und wurmähnliche Dinge festgewachsen haben, ohne nach-zusehen, wo sie diese haben, unüberlegt; denn einmal bringt keinderartiges Thier, ohne Eier zu legen, Junge hervor, es ist aber nochniemals einer gesehen worden, der ein Ei hatte; zum andern aberhaben diejenigen, welche lebendige Junge zur Welt bringen, diese inder Hystere festhängend2), nicht aber im Magensie würden jawie die Nahrung verdaut werden. Diejenigen aber, welche den Un-terschied zwischen männlichem und weiblichem Aale dahin angeben,

Aristoteles meinte irrthiimlich, diese Thiere entständen xsr xonoratiousmasguivooain, nur bei den Kochlien habe man Paarung beobachtet, aber noch nicht,daß diese auch durch Paarung entstehen (of. gsn. an. III, II, bist. an. V, I3>.Uebrigens find die meisten Zwitter.

vgl. über den Begriff und axw/iizxorox« Naturg. derThiere I, S. 22, Anm. II. Min. bist. nat. X, 87.

Bei den Kcrsen und Fischen nämlich.

5) Vgl. äo gou. au. I, 2.

*>) Vgl. So gen. an. III, I I.

Daß die Aale Eier legen, ist gewiß; über die Männchen ist man abernoch immer nicht im Klaren.

Wahrscheinlich Hclminthen im Magen und Darm. ok. bist. an. VI, 15, l.

Durch Nabelschnur und Placenta.

Wo eben die Helminthen Vorkommen.