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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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ner werden sie, weil sie schlafen, bei den Nachlfischereien gefangen.Ost umgarnen auch die Thunfischspäher die schlaseudeu; dies ist darausIlar, daß sie ruhend und das Weiße halb zeigend, gefangen werden.Sie schlafen tiefer bei Nacht als bei Tage, und zwar dergestalt, daßsie, selbst wenn man nach ihnen wirft^), nicht in Bewegung gerathen.Die meisten schlafen in der Tiefe, an dem Boden oder auf dem Sandeoder an irgend einen Stein sich lehnend oder unter einem Felsen oderim Meeresnfer versteckt; die Plattfische?) aber im Saude; man be-merkt sie au der Gestaltung des Sandes und fängt sie, indem man siemit dem Dreizack spießt. Auch der Labrax , Chrysophrys , Ke-streus und alle ähnlichen werden oft bei Tage, weil sie schlafen,mit dem Dreizack erlegt; schliefen sie aber nicht, so dürfte man schwer-lich einen von diesen mit dem Dreizack zu erwischen hoffen. 5. Die

1) x,/ Ttvpenep nach dem voll. dloäio; die vulgäre Lesart pttth

Tii'rnirrx gibt keinen guten Sinn. Die im Satze genannten Avr/poox»7rot,vgl. Opxian. Hai. III, 620 og., sind Wächter, welche von hohen Felsen ans de»Zug und die Zahl der Thune beobachteten und den Fischern zum AuSwersen derNetze die nöthigen Winke gaben.

b) vll Xkvrece die hellere Bauchseite.

b) cvcrrk xepkeirArer. Gaza übersetzt: nt no jaotn

guiäsm kllioina movoantnr, gewiß sehr unwahrscheinlich und, wenn cs sich auf dieThune bezieht, um so weniger als richtig anzunehmen, da diese ja mit Netzengefangen wurden. Camus übersetzt: Isnr oommeil ost asosa fort xonr gn'onIso pores Sans gn'ilg romnont; vuseomoleor: aäoo nt all iotnm non movoantnr.Beide werden wohl auch an den Dreizack denken. Au bert-W immer wollencki'xrv« suppliren und übersetzen, daß sie sich beim Auswersen der Netze nicht be-wegen. Wir hörten aber oben, daß man beim Ausweisen der Netze sehr behutsamverfuhr, um jedes Geräusch zu vermeiden. ES wird also wohl ans irgend einemWurf, den jemand etwa mit einem Steine vornahm, zu beziehen sein.

7) 0 t Tr^errtky ck. Theilc der Thiere, S. 174, ist deskriptive, nichtciwa systematische Bezeichnung für platte, d. h. sehr znsammengedrücktc und auseiner der platten Flächen schwimmende Fische; dem xlani der Römer (Min. bist,an. IX, kl» entsprechend Eine Abtheilnng der Selacher, die Rochen (rn 7,/lrerr»sekpxohpvp«) gehören dahin, ebenso die Schollen (of. Anm. 14 zum folgen-den Kapitel).

b) ok. Naturg. der Thiere I, S. 23, Anm. v.

ck. Naturg. der Thiere I, S. 23, Anm. 4.i") xkvpptvy ck, Naturg. der Thiere I, S. 70, Anm. ü.