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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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durch Bellen. Rücksichtlich der Eierleger ist dies zwar ungewiß, daßsie aber schlafen, ist klar. 2. In gleicher Weise auch die Wasser-thiere, z. B. die Fische, Kopffüßler, Krustenthiere, wie die Karabenund die ähnlichen. Einen kurzen Schlaf haben diese zwar alle, schla-fen aber doch offenbar; man muß nur den Beweis nicht von den Augenhernehmeu (denn keines von ihnen hat Augenlider), sondern von ihrerUnbeweglichkeit. Man ertappt nämlich die Fische, wenn nicht etwawegen der Fischläuse und sogenannten Psyllen so, daß man sie leichtmit der Hand ergreifen kann, nun aber, wenn sie sich lange dabei aus-halten, so überfallen sie jene bei Nacht, und verzehren sie, da sie ingroßer Menge da sind ^). 3. Sie finden sich nämlich in der Tiefe

des Meeres und zwar so zahlreich, daß sie den Köder, welcher ausFisch besteht, wenn er länger auf dem Grunde bleibt, aufzehren; auchziehen die Fischer sie öfters heraus, wie sie in einem kugeligen Klum-pen um den Köder Zusammenhängen. Aber aus derartigem ist nochmehr zu schließen, daß sie schlafen; oft nämlich bleibt ihnen der Nach-steller so unbemerkt, daß er sie entweder mit der Hand ergreift oderunbemerkt spießt. In diesem Zustande sind sie sehr ruhig und bewe-gen nur leise die Schwanzfloße. Deutlich wird aber auch, daß sieschlafen, aus dem Auffahren, wenn, während sie ruhen, sich etwasregt; sie fahren nämlich wie aus dem Schlafe kommend empor. 4. Fer-

2> cki« rorlx <xAkt(>«x rovr der Sinn

des offenbar kranken Satzes ist der: die Fische erhascht man, wenn sie nicht inihrem Schlafe durch Liinsc und Flöhe gestört werden, leicht mit der Hand; schlafensie aber ties, so werde» sie von diesem Ungeziefer aufgesressen. sind

allerlei thierischs Hautschmarotzer; hier, wo von Fischen die Rede ist, muß man andie P,Vkt(>kx denken, von welchen es Inst. an. V, 25, 3 heißt, daß

sie den vielfiißigen Asseln gleichen, aber breite Schwänze habe», also an Krusten-thiere, insbesondere Lernäen kommen sonst nicht vor; (Inst,

an. V, 25, 1; üo gsu. an. I, 18 u. 18; <io gart. IV, 8) sind unzweifelhaftpuliees der Römer (I'IIn. XX, 54), also ?nlsx irritano 1,. Man wird also beihier, wo von Fischen die Rede ist, an flohähnliche, hüpfend sich be-wegende und die Fische belästigende Thicrchen denken müssen. Bestimmbar sindsie ebenso wenig, wie daS, was Rändelet (äs xiso. I, x. 575) als tzhültlio^des Aristoteles beschreibt und abbildet.

5) Sin sehr kranker und schwerlich zu kurirender Satz; ck. übrigens Min.di»t. n»t. IX, 71.

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