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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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6. (Es sind nämlich jedem Thiere besondere Stimmen eigen sttr denVerkehr nnd die Annäherung, wie z. B. den Schweinen, Böcken nndSchafen.) Er bringt aber das Quaken hervor, indem er den Unter-kiefer aus die Wasserfläche legt, den Oberkiefer aber ringsherum an-spannt "). Es scheinen aber auch die Augen, indem die Kinnbackenwegen der Anspannung dnrchscheinen, wie Lichter zu glänzen; die Paa-rung geschieht nämlich größtcntheils Nachts'"). Die Klasse der Vögelgibt aber eine Stimme von sich und besonders besitzen alle diejenigeneine Sprache, denen eine mäßig breite Zunge zukommt nnd alle dieunter ihnen, welche eine gelenke Zunge haben "). Bei einigen vonihnen nun haben Männchen und Weibchen dieselbe Stimme, bei anderneine verschiedene. Die kleinen sind gesangreicher und gesprächiger, alsdie großen. 7. Und vor allem zur Begattungszeit ist dies bei jedemVogel der Fall; manche schreien nämlich, indem sie kämpfen, z. B. dieWachtel^), andere, indem sie zum Kampfe herausfordern (z. B. dieSteinhähne 28), oder wenn sie siegten, z. B. die Hähne. Bei einigensingen die Männchen auf ähnliche Weise, wie die Weibchen, wie ja dieNachtigall singt, sowohl Männchen als Weibchen 2»), nur daß dasWeibchen schweigt, wenn es brütet und Junge hat. Von einigen aberdie Männchen mehr, z. B. die Hühner und Wachteln , die Weibchenaber singen nicht 8»), Bei den lebendig gebärenden aber hat jedes eineandere Stimme, eine Sprache aber hat keins, diese ist vielmehr Eigen-thum des Menschen. Wer nämlich eine Sprache hat, besitzt auch eineStimme, wer aber eine Stimme, nicht allemal eine Sprache. 8. Alle

Hier ist wohl hauptsächlich von Nana osouionta und tomxorarm Rede,welche da? Quaken und Murksen durch Austreiben einer Blase <Schallblasc) jcder-seitS am Halse bewirken.

2H Nachts quaken die Frösche am meisten; doch findet man sie oft genugauch tagiiber in oopnla.

Vgl. Theile der Thiere S. 65.

2H os. Naturg. der Thiere I, S. 85, Am». 34.

2h osou TrkpcktXxp ist Zusatz von Gaza nach vlin. bist. nat. XI, 172:aiiis in pugna vor, ut eoturnioibus: atiis ants pugnam, nt poräioibns: aiiis eumvieors, ut gaNinacois. Ueber vcrgl. Naturg. der Thiere I, S. to,

Amn. 68.

2H Jrrthum; auch bei vlin. bist. nat. XI, II2, Nur daS Männchen fingt.

''"s Wenn Aristoteles das Krähen der Hähne ein Singen nennt, so durfteer auch das Kackcln der Hennen nach dem Eierlegen so nennen.

Aristoteles, Nat. d. Thiere. II.

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