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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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kyx'O); der eine bringt nämlich einen Ton wie eine Pfeise, der andereeinen Laut ähnlich dem Kutknk hervor, woher er auch seinen Namen Hai.Alle diese bringen indeß die scheinbare Stimme theils durch Reiben derKiemen hervor^) (diese Stellen sind nämlich grätig), theils mit deninner» Theilen in der Gegend des MagenS, denn jedes dieser hat Lustbei sich'2), durch deren Reibung und Bewegung es die Laute erregt.4. Auch von den Selachern'^) scheinen manche zu zischen, allein esist dies nicht so sehr eine Stimme, als ein Laut zu nennen. So schwir-

sellig und haufenweise (VI, 13, 6), und daß er oft non Fischläusen, die sichunter seinen Kiemendeckeln entwickeln, geplagt, ja getödtet wird (VIII, 20, 12);2) ein Chalkis, der jährlich nur einmal laicht, also doch wohl ein andererFisch sein muß, und als (V, 9, 1) unter lauter Seefischen ausgezählt

wird; auch wo vom ausgesagt wird (lX. 25, 7), daß er nicht fleisch-

fressend sei, steht er unter lauter Seefischen. Nun unterscheidet Athen neuS(I)sixu. VII. 137, p. 329) den FttÜXLN 5 bestimmt vom ^«Xxr' 5 .'

o x. r. -l.) leider, ohne unterscheidende und zur

Bestimmung hinreichende Charactere beizufugen. Dies und die bei Aelian undim 6oÜ. kiwn. enthaltene Lesart ^tt/(xkr -5 spricht für die Richtigkeit dieser Lesart,welche die oben angedeutete Schmierigkeit hebt. Größere Schwierigkeit bietet dieFrage, welcher Fisch mit dem Namen ^re/ixLr-x bezeichnet wurde. Daß an unsererStelle auSgesagt wird, der bringe einen pfeifenden Ton hervor, hat ans

Asus iador 1^. schließen lassen, eine schon alte Meinung, der sich auch Müllerauschloß. Allein daß PlininS den 2sus tador (IX, 32) neben dem Seefisch(Nubiers (IX, 7 4) hat, spricht schon gegen die Nichtigkeit dieser Annahme, welcherauch keine traditionelle Bestätigung zur Seite steht. Doch muß bemerkt werden,daß Plinius unter dem Namen (Nialeis allerlei vom Ftt/ixkn5 undzusammenwirst, was offenbar nicht zusammeupaßt.

") xoxxi'^ - ok. Inat. an. VIII. 15, I; Lsl. X. 11, ein Fisch derKüsten und hohen See, der einen Lallt wie der Kukuk hören läßt, daL ist alles,waS wir erfahren. Athenaens (voipn. Vll, 84 u. 125) nennt ihn L(rr',V(rl-§und o'Lr-xo^o 5 und sagt, er sei der (einer Mullusart «-f. Naturg. der

Thiere I, S. 92, Anm. 26) ähnlich. Dies läßt auf eine Triglaart schließen,und zwar auf xunLnIus, der häufig im Mittelmeer vorkommt, einen wie xor-klingenden Ton von sich gibt und wenigstens noch zu Rondelet's Zeit imNeapolitanischen den Namen oouedou reservirt hatte (Ronäsl. äv pise. X,c. 2, p. 287).

*7) Vgl. äs ainm. II, 8. Nach I. Müller wird der Ton durch Aus-sperren der Kiemendeckel heroorgebracht.

id) Vielleicht ist die Luft in der Schwimmblase oder eher rurtus gemeint.

id) ck. Theile der Thiere S. 49, Anm. 9; Naturg. der Thiere

I, S. 24, Anm. 4.