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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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indem sie dieselbe ?) im Fluge heben und senken; der Laut ist nämlicheine Reibung der Jnnenlust. Die Feldheuschrecken dagegen erzeugenden Laut, indem sie mit den Springsüßen reiben ^). Von den Kops-sichlern gibt keins von Natur weder eine Stimme noch einen Laut vonsich, ebensowenig von den Krustenthieren. 3. Die Fische sind zwarstiM'Nlos >"), sie haben ja weder Lunge, noch Lnsiröhre, noch Kehlkopf,gewisse Laute aber und Töne geben die von sich, von welchen man sagt,daß sie eine Stimme haben, wie z. B. die Lyra""), und der Chro-miS"2): denn diese lassen eine Art Grunzen Horen; auch der Ka-pros im Fluß Achelous^), ferner der Chalkis^) und Kok-

7) Die Luft nämlich, welche durch Heben und Senken ein Reiben gegen dasund dadurch das Summen bewirken sollte, et. bes. äo rosp. S, woAristoteles den Ton mit dem Tone vergleicht, welchen Knaben vermittelstRohre erzeugen, über welche sie eine Haut gespannt haben. In Wirklichkeit ent-steht der Ton durch Chitinzüngelchen, welche durch Hindurchtreiben der Luft durchdie Stigmen in zitternde Bewegung gerathen.

2) ns. oben Kap. VII, Anm. 30.

2) oi 7sr-6tt^i0L, sonst auch 7« die steuerruderähnlichen Hinter-

beine. es. äs xart. IV, 6.

*") Vgl. bes. üo an. II, 8 über die Stimme der Fische Aelian bist. an.X, I. Neuerlich hat bes. I. Müller (Archiv 1857) darüber geschrieben.

kommt sonst bei Aristoteles nicht vor. Bei Aelian(X, 1) steht offenbar, wie schon C. Geßner bemerkt, wohl durch einen Schreib-fehler statt Man erfährt nur, daß sie grunzt. Durch Tradition

gilt 'srixlo I^n-a 17, für die Art, ein im Mittelmeer häufiger Fisch mit großenBrustflossen, roth, unten weiß, Flossen roth, Bauchflossen weißbläulich, wird bis2' lang und heißt noch heute ital. Ia l^ru,. Rondelet hält sie besonders wegenihres leierförmigeu Kopfes für und verweiset auf ?Iin. IX, 12.

ak. oben Kap. VIII, Anm. 23.

es. Naturg. der Thiere I. S. 77, Anm. 14.

''<) Achelous, Fluß an der Gränze zwischen Akarnanien und Aetolien, jetztAspro. es. üo an. II, 3.

i'O - lesen alle Handschriften mit Ausnahme des Ooä. Itlisnsui,

welcher hat. Aelian, der (X, II) offenbar unsere Stelle copirt, hat

Wenn man die Lesart welche die meisten Handschriften für

sich Hai, für die richtige nimmt, so zeigen sich Widersprüche, welche nur zu lösensind, wenn man aunimmt, daß Aristoteles zwei verschiedene Thiere desselbenohne determiuirenden Zusatz mit demselben Namen bezeichnethabe, was sonst ohne Beispiel ist und deshalb als höchst unwahrscheinlich geltenmuß. Die zwei Fische wären nämlich I) ein Süßwasserfisch; von diesem wirdbestimmt ausgesagt, daß er jährlich dreimal laiche (VI, IS, 1) und zwar ge-