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kommt, wie auch früher gesagt wurde, allen Thiercn zu. Die Schal-thiere haben aber zwar auch Geruch und Geschmack. Dies ist klar anihrer Lockspeise, z. B. bei den Purpurschnecken. Diese wird nämlich mitverwesenden Dingen geködert und nähert sich einem solchen Köder, alsob sie ihn von fern her wittere. Auch daß sie Geschmacksempfindunghat, ist hieraus klär. Denn am Geschmack derjenigen Dinge, zu wel-chen es durch eine auf den Geruch gestützte Beurtheilung angelocktwird, labt sich auch ein jedes. 18. Diejenigen ferner, welche einenMund haben, empfinden bei der Berührung der schmeckenden DingeWohl- oder Mißbehagen, lieber das Gesicht und Gehör aber ist wederetwas sicher noch recht klar; es scheinen indeß die Scheidenmuscheln,wenn man Geräusch macht, sich einzuziehen, und sich mehr in die Tiefezu versenken, wenn sie merken, daß das eiserne Werkzeugs) ihnennahe kommt; es ragt nämlich nur ein winziger Theil vor, das übrigesteckt wie in einem Schlupfwinkel. Auch die klaffenden Kamm-muscheln 3'') schließen sich, wenn man ihnen den Finger nahe bringt,als ob sie cs sähen. 19. Die, welche Renten jagen, gehen auf derJagd weder mit dem Winde vor, wenn sie sie dem Köder zutreiben,noch sprechen sie, sondern schweigen, als ob die Thiere röchen undauch hörten. Wenn man aber spricht, so fliehen sie, sagt man. Amwenigsten Geruch scheint unter den der Ortsbewegung fähigen Schal-thieren der Seeigel zu haben, unter den unbeweglichen hingegen dieAscidien'3 7) und Balanen^S). Mit den Sinnesorganen verhält eSsich also bei allen Thieren in dieser Weise.
öff xevrtev>/> — ck. oben Lop. VII, Anm. IS.
65) Mit welchem man sie aus ihren Löchern hervorholte.
66) ^a'erxoitae xcre <5v,uetrior>St ist dis vulgäre Lesart. ES ist offenbarmit Pikkolos zu lesen: ^eectxoitire, <rltitierioit<7t>t. Ucbrigcns haben die Lamm-muscheln allerdings Augen.
6?) — et. Theile der Thiere 8. 134, Am». 89.
66) — ok. bist. LN. V, 13, s sestsitzende, i» Felshöhlen sich er-
zeugende Seethiere. Das ist Alles. Athenacus lvsixu. III, 41) sagt: cet äk
/Sce^eer-cet «Tlo 7t(»o4 re<5 ci^vtiUtx oerotve^rtttethetooriae
7tet(iet eov>7 ro7tov4 und unterscheidet zwei Arten, ohne sie hinlänglich zucharacterisiren. ES sind wahrscheinlich Balannsarten, wofür sie schon Rändeleterklärt.