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derartigen, wenn man mit Hirschhorn ^') räuchert, um meisten aberfliehen sie, wenn man mit Llyrnx räuchert. Ferner die Sepien,Oclopoden und Karaben sängt man mit Ködern, und zwar hängen dieOctopoden so sest daran, daß sie nicht losznreißen sind, vielmehr zer-rissen noch hängen bleiben; sobald aber jemand Koiiyza-^) hcraiibnngl,so lassen sie, diese riechend, sogleich los. Aehnlich verhält es sich mitdem Geschiöacke; denn jedes geht einer andern Nahrnng nach, undnicht alle laben sich an dem gleichen Genüsse; so setzt sich die Bieneaus nichts Verwesendes, sondern an Süßes, die Konopen'^), hingegenan nichts Süßes, sondern an Saures. 17. Der Gefühlssinn aber
(List. »Lt. VIII, 27; XIV, IS; XX, 17; XXI, 20, 31; XXIV, I; XXV, 12)und anderen Schriftstellern der Alten erfahren wir nur, daß eS al§ Arzneimittelund Gewürz (ApiciuS benutzt es sehr oft, z. B. äs rs oul. VUI. 335, 336,337, 338 rc., und läßt mit den Stengeln die Speisen rühren, Nie and erl'dsr. 65 hat oe^o§) verwerthet wurde. Durch Tradition hat
sich die Ansicht erhalten, daß wirklich Origannmarten das alte sind,
namentlich Origanum bsraelsoticuw und orstieum, die auch jetzt noch in Griechen-land wild wachsen und theilweise heißen.
'^) Hirschhorn liefert beim Brennen brenzliche Prodncte und Ammoniak.
ein als Gewürz und zu Räucherungen allgemein gebräuch-liches Gummiharz Cl'dsopdr. Inst, plant. IX, 7; Osts. äs msä. V, 5) kommt nachDioScorides (mat. msä. I, 7S) von einem Baume wie die Quitte, der inPisidien und Cilicien, nach Strabo (12 p. 197) auf dem höchsten Rücken desTaunus, nach Plutarch (vit. l-^sauär. 28) und Plinius (lnst. nat. XU, 35)auf Kreta und in Böotien bei HaliartuS wuchs; der Säst fließt durch Annagenvon Würmern (nach PliniuS von geflügelten Würmchen) als Thräne aus. Alsder beste galt der aus Syrien. Man brauchte ihn auch als Arzneimittel beson-ders zu Salben ('I'dsoplrr. Iiist. pl. IX, 7) und Haarbalsamen lVirg. Oir. 168),so wie als Antidot (hier hielt man nach Galen XIV, 79 den aus Pamphylien fürden wirksamsten). Daß es unser heutiges Storax, ein Harz von Ltz'rax ollim-nrUis N. sei, ist wohl kaum zu bezweifeln, da der Name sich durch Tradition fort-während erhielt. Auch jetzt kommt noch der beste aus Syrien.
'') — wir erfahren bei Aristoteles nichts weiter, als daß ihr
Geruch den Ameisen zuwider ist. Nach Theophrast (bist. pl. VI, 2) undDioscorides (mn.t. msä. III, 126) vertreibt es Flöhe und Mücken und nachNicander auch giftige Seethiere. Brauchbare Angaben zur Bestimmung fehlenbei den Alten ganz. Daß sie den Kompositen angehöre, wird durch dasLXTrttTiTrov^k^o^ des Dioscorides (III, 126) mindestens wahrscheinlich. Manunterschied zwei (Dioscorides drei) Arten. Man hat sie traditionell für Arten derGattung Nrigsron N. (namentlich gravsolsns und viseosns) erklärt und Nr. vis-eosun heißt noch jetzt in Griechenland