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rausch betäubt gefangen, wie srühcr gesagt wurde. Sie haben aberauch kein freiliegendes Riechorganriechen indeß scharf. Daß alsodiese Thiere scimmlliche Sinne besitzen, ist klar. Die übrigen Thicr-gattungen zerfallen aber in vier Klassen, welche die ganze Summe derübrigen umfassen, die Kopffüßler, die Krustenthierc, die Schalthiereund Kerfe. 15. Bon diesen besitzen die Kopffüßler, die Krustenthicreund die Kerfe sämmtliche Sinne; sie haben nämlich sowohl Gesicht,als Geruch und Geschmack; denn die Kerse, sowohl die geflügelten alsflügellosen, wittern schon von Weitem ^'), z. B. die Biene und dieKnipen^), den Honig; sie wittern ihn nämlich von Weitem, als obsie ihn am Geruch erkennten. Auch gehen viele durch Schwcseldamps'")zu Grunde. Ferner verlassen die Ameisen ihre Hausen, wenn man siemit Schwefel und Origanum^") bestreute, auch fliehen die meisten
*6) Die Delphine riechen mit den Nasenlöchern (Spritzloch), welche Aristote-les wohl wegen ihrer Lage nicht als Nasenösfnnngen ansah.
2?) Dgl. die Parallelstelle äs ssns. st ssnsil. V.
-6) oi xr^L77L5 — daß hierunter hier nicht wie Aubert-Wimmer meinen,und sondern Ameisen zu verstehen sind, lehrt die Parallel-stelle ssns. st ssnsil. V: o/or> 5L 770tov<5r. 75(105 7o x«L5
50 5 , 01 , ^c^o 5 , 005 Xtt/tov<75 —- also
eine Art kleiner Ameisen, welche wie bei uns Formicaarten in Hausern denSüßigkeiten nachgeht.
29) r- 7 ro 5 H 5 7 or) o<7^i)5 — durch Schwefcldampf (also durch
die schweflige Säure), nicht durch Schwefelgeruch. Nach Aristoteles' Theorie(äsanim III, 13; äs ssns. st ssnsil. V) zerstört das Uebermaß der SinneSein-drücke zunächst den Sinn, und nur wenn dieser, wie das Gefühl, für das Thierunumgänglich nothwendig und nicht etwa, wie die übrigen Sinne, bloS zu seinemWohlbefinden vorhanden, das Leben. Daher sagt er auch ssns. st ssnsil. Vbezüglich des Geruchs, es werde kein Thier von dem Uebelriechenden affizirt. wenndieses nicht etwas Verderbliches sei («r> ^ or/), von
diesem aber ginge es zu Grunde, wie auch der Mensch von Kohlendampfen Kopf-schmerzen bekomme und oft zu Grunde ginge und fährt dann fort: ovrcv 5 r -750
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^0) — e5. Iiist. an. IX, 7, 3. Wir erfahren nur, daß es
durch seinen Geruch die Ameisen vertreibt und daß es von der Schildkröte (alsMedicament) gefressen wird, wenn sie von einer Schlange gefressen hat (ck. auch
Aelian bist. an. III, 5). Daraus ist natürlich nichts zu machen. Ebenso wenig
sind die Angaben Theophrast's (Inst, plant. I, 12, I; 17, 2,3) und DioS-eorjdes' (mat. msä. III, 29) zu einer Bestimmung ausreichend. Auch bei Plinitts