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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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4. Alle haben also Eicrstöcke, aber manche nur ganz kleine und nichtgenießbare. Es trifft sich aber, daß der Seeigel den sogenannten Kopsund den Mund unten hat, die Auswurfsstelle siir den Abgang hingegenoben ^). (Dasselbe war ") keineswegs bei sämmtlichen Strombodenund den Napfschneckcn der Fall.) Denn die Nahrung kommt von un-ten her, so daß der Mund nach der Nahrung hinsieht, der Auswnrshingegen findet oben gegen die Rückenseite der Schale statt. 5. Eshat aber der Seeigel fünf einwärts ausgehöhlte Zähne mid in mit-ten dieser einen fleischigen Körper statt der Zungeans diesen folgtdie Speiseröhre, sodann der sünftheilige Magen voll von Answurf.Alle fünf Ausbuchtungen verfließen in eins zum Ausgang der Excre-mente, von welchem die Schale durchbohrt wird. Unter dem Magenbefinden sich in einem besonder» Häutchen die sogenannten Eierstöcke'?),gleich an Zahl bei allen; cs sind nämlich fünf an der Zahl und un-paar. 6. Oben vom Anfänge der Zähne hängen die dunkeln Körper,welche bitter und nicht genießbar sind. Bei vielen Thieren findet sichetwas derartiges oder ähnliches, nämlich sowohl bei den Schildkröten,als bei Fröschen und Kröten, den Kreiselschnecken und Kopffüßlern "8),doch sind sie an Farbe verschieden; bei allen aber sind sie entwederganz oder größtentheils ungenießbar. Der Mund 'v) des Seeigelsbildet aber ein am Anfang und am Ende zusammenhängendes Gan-

''>) Vgl. Theile der Thiere S. 131, Am». 32.

rcrurvr- cte rovrw, die vulgäre Lesart, ist offenbar unrichtig, da sicder sonstigen Auffassung des Aristoteles total widerspricht; eS ist rernroV ct'ollror zu lesen. Bei den Strombobc» und Napsschnccken liegen ja Mund undAfter, wie Aristoteles lehrte <vgl. oben IV, 9) an derselben Seite. Der ganzeeingellainmerte PassuS ist wieder eine der bei Aristoteles gewöhnlichen, früher De-monstrirteS rccapitulircnden Einschaltungen; daher auch das Persectumwährend vorher sich erklärt.

Bgl. Theile der Thiere S. 131, Anm. 32.

Vgl. Theile der Thier- S. 131.

ih Vgl. Theile der Thiere S. 133, wo die Fünfzahl der Eierstöcke philo-sophisch als nothwendig demonstrirt wirb, und Anmerkung dazu.

ib) Was bei alle» diesen verschiedenen Thiergruppcn die dunkel» Körper be-deuten sollen, ist ganz unerfindlich.

Hier ist offenbar mit Aube rt-W imm er «treuer statt zu lesen

und zweifelsohne von derLaterne des Aristoteles" <ck. Theile der Thiere S.131, Anm. 32) Rede; Mosure gäbe gar keinen Sinn.