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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
Entstehung
Seite
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zes, die Oberfläche aber ist nicht zusammenhängend, sondern ähnlicheiner Laterne, um welche kein Fell gespannt ist'"). Der Stachelnbedient sich aber der Seeigel als Füße"); indem er sich aus denselbenerhebt und bewegt, verändert er den Ort.

Sechstes Kapitel.

1. Die sogenannten Ascidien') haben vor allen diesen eine ganzabsonderliche Beschaffenheit, bei ihnen allein wird nämlich der Körperganz und gar von einer Schale verhüllt; die Schale ist aber ein Mit-telding zwischen Fell und Schale, daher schneidet sie sich auch wie dür-res Leder. Der schalenartige Thcil nun ist am Felsen festgehastet undzeigt zwei von einander entfernte, äußerst kleine und nicht leicht zusehende Oeffnungen, durch welche sie das Wasser ausstoßen und auf-nehmen ; sie haben nämlich keinerlei deutlichen Abgang?), wie einigeandere Schalthiere, z. B. der Seeigel, und andere den sogenanntenMohnsaft. 2. Geöffnet haben sie nach innen zunächst eine sehnigeHaut um das Fleischiges, in ihr befindet sich das Fleischige der As-cidie selbst, das keinem der übrigen gleicht; das Fleisch selbst ist in derThal durchaus gleichförmig. Dasselbe ist indeß an zwei Stellen demHäntchen und dem Felle von der Seite her angewachsen, und wo esangewachsen ist, da ist es enger nach beiden Enden, mit denen es sichzu den die Schale durchziehenden Ausgängen hinzieht, durch welche sieNahrung und das Wasser aufnehmen und ausstoßen; als ob das eineder Mund, das andere aber der Ansgang für den Auswurf wäre;auch ist das eine von ihnen dicker, das andere dünner. 3) Inwendigfindet sich an jedem Ende eine Höhlung und mitten trennt sie etwasZusammenhängendes. In einer von beiden Höhlungen befindet sichdie Feuchtigkeit ^). Ein anderer Theil findet sich indeß in ihnen keines-

2") Also einem Laternengerilslc.

-ff Jrrthum; °k. Thcile der Thier- S. IS4, Anna SS.

ff r« ok. Theile der Thiere S. 131, Anm. SS.

2 ) die AScibie» leben von kleinen organischen Partikelcheil,

welche wenig Auswurs liefern.

ff Die vulgäre Lesart ist oarpttxevckck, die L.> liest offenbar besser

ff Das Athen,- <resp. Abkiihlnngs-) Wasser.

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