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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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Schale dringt und in derselben lebt, ist er den Schalthieren ähnlich,so daß er dadurch zwischen beiden zn schwanken scheint. Seiner Ge-stalt nach ist er, nm im Allgemeinen zn reden, den Spinnen ähnlich,nnr das; der unter Kops und Brust befindliche Theil bei ihm grö-ßer ist"). 15. Er hat aber zwei dünne rothe Hörnchen und unter-

halb derselben zwei langgestielte Augen, die aber weder cingezogen,noch, wie bei den Karlinen, seitwärts bewegt werden, sondern gerade-aus stehen. Unterhalb dieser ist der Mund und um diesen herum vielegleichsam haarförmige Theile, auf diese folgend zwei zweispitzige Füße,mit welchen er zulangt, dann jcderseits zwei andere und ein dritterkleiner. Der Theil hinter der Brust ist ganz weich und geöffnet in-wendig von gelber Farbe. 16. Vom Munde führt ein einziger Gangbis zum Magen, der Gang für den Auswurf ist nicht bemerkbar; dieFüße und der Brustkasten sind zwar hart, doch weniger wie bei denKarlinen. Er ist indeß mit der Schneckenschale nicht verwachsen, wiedie Purpur- und Trompetenschnecken, sondern leicht abzulösen. Diein den Stromben 63) steckenden sind gestreckter, als die in den Ren-ten 6§). 17. Der in den Renten ist aber eine andere Art; seine üb-rigen Theile sind zwar übereinstimmend, allein von den zweispaltigenFüßen ist der rechte klein, der linke dagegen groß 66), und mit diesembewerkstelligt er vorzüglich das Gehen. Man findet indeß auch einderartiges in den Konchenschalen66), mit welchen ein ähnlicher Zusam-menhang besteht, wie bei den andern; diesen nennt man Kyllaros^).Die Rente hat eine glatte, große und runde Schale, und eine Gestaltähnlich den Trompetcnschnecken, nur daß nicht, wie bei jenen, dieMohnsaftorgane schwarz, sondern röthlich sind; um die Mitte ist sie

6^) Der aus der Schalenmitndung hervorsehende Krebs ist in der Thaieiner in ihrer Fangröhre ans Beute auslngenbcn Spinne nicht unähnlich.

6') cs. Natnrg. der Thicre I, S. 34, Am». 2.

i-izpkrrc» cs. Theile der Thicre S. 124; Natnrg. der Thiere IV.8, IS; V, 13, 8 große, gewundene, glatte, mit Deckel versehene Mcerschneckenmit rother Leber sind unbestimmbar, Stracks Deutung auf Ilaliotis ist ganz un-zulässig.

K5) Diese Charakteristik der letztgenannte» Art deutet aus den im Rittelmeerhäufigen kagurns viogsnis, welcher in Murex- und Ccrithiumschalen lebt.

14') ck. Anm. 21 zn diesem Kapitel.

64) xvAiiccpox kommt sonst nicht vor und ist unbestimmbar.