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dreieckartig zusammentrcffende Nähte; auch wurde Wohl schon einmännlicher Kopf ohne Nähte gesehen ^). Es besteht aber derKopf nicht aus vier Knochen, sondern aus scchsen, zwei von ihnen,um die Ohren gelegen §), sind indeß gegen die übrigen klein.3. Vom Schädel treten die Kieferknochen herab. Von diesenbewegt sich bei allen übrigen Thieren der Unterkiefer; das Fluß-krokodil allein von allen Thieren bewegt die obere Kinnlade^).In den Kinnladen stecken die Zähne, Knochen, die einerseits durch-bohrt^), anderseits geschlossen sind und sich unter den Knochenallein nicht verarbeiten lassen. 4. An die Wirbelsäule schließensich das Zungenbein, die Schlüsselbeine und die Rippen.Es ist aber auch das Brustbein auf den Rippen gelegen unddiese schließen zusammen, die übrigen sind nicht vereinigt, dennkein Thier hat um den Bauch einen Knochen. Ferner die Kno-chen an den Schultern, die sogenannten Schulterblätter unddie mit diesen vereinigten Armknochen, mit welchen die der Händeverbunden sind. Wo Vorderbeine vorhanden sind, verhalten sichdiese in gleicher Weise. 5. Unterwärts, wo die Wirbelsäule endet,liegt am Hüftbeines die Pfanne, sowie ferner die Knochen derBeine, sowohl der Ober- als Unterschenkel, welche man Kolenesnennt, von welchen die Knöchel und von diesen wieder bei denen,welche Sporne haben, die sogenannten Sporne '") TH4le sind;mit diesen hängen dann die Knochen der Füße zusammen. Beiden blutführenden Landthicrcn, welche lebendige Junge zur Weltbringen, sind die Knochen nicht sonderlich von einander verschieden,
Vergl. Anm. 8 zum 7. Kap. bcS I. Buchs. Da Aristoteles nur die zackige»Suturen als bezeichnet, so erklärt sich diese Angabe ganz natürlich.
6) Vergl. Anm. 9 zum 7. Kap. des 11. Buchs.
6) Diebeiden Schläfenbeine (o3sa temporuw), die nicht mit zackigen Suturen,sondern schuppenförmig (sutara sguanwLa) dem Scheitelbeine anliegen. Die vier übri-gen Knochen sind: Stirnbein, Scheitelbeine und Hinterhauptsbein. Jetzt zählt manaußerdem Sieb- und Keilbein zu den Schädelknochen.
?) Vergl. I. 9, Anm. 11.
Von unten her zum Eintritt von Nerven und Gefäßen.
2) Man sieht, Aristoteles bezeichnet das Hüftbein (ossa innominata) recht deut-lich, und hat es nicht etwa in seiner Osteologie übergangen, wie allgemein (z. D.auch von Meyer) behauptet wird.