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Fasern welche sich im Blute, jedoch nicht im Blute jedes Thie-res vorsinden; werden sie ans dem Mute herausgenommcn, sogerinnt das Blut nicht, nimmt man sie aber nicht heraus, so ge-rinnt es. Sie finden sich nun zwar im Blute der meisten Thiere,allein im Blute des Hirsches', des Pror und des Bubalis undeiniger andern sind keine Fasern vorhanden ^) und daher gerinntdas Blut nicht in gleicher Weise wie bei den übrigen, sonderndas des Hirsches ähnlich dem des Hasen (das Gerinnsel ist aberbei beiden nicht fest, wie das der übrigen, sondern schlaff wie dasder Milch, wenn man kein Lab hineingcworfcn hat ^). Das desBubalis hingegen wird etwas fester, es gesteht nämlich ähnlichoder etwas weniger, als das der Schafe. Nücksichtlich der Adern,Sehnen und Fasern verhält es sich sonach in dieser Weise.
Siebentes Kapitel.
1. Die Knochen der Thiere gehen aber sämmtlich von einemaus und stehen, wie die Adern, mit einander in Zusammenhang;einen für sich isolirten Knochen gibt es nicht'). Die Grundlagebildet bei allen, welche Knochen haben, die Wirbelsäule. DieWirbelsäule ist aus Wirbeln zusammengefügt und erstreckt sichvom Kopf bis zum Gesäße. Die Wirbel nun sind sämmtlichdurchbohrt 2 ); oberwärts ist der Kopfkuochen, welcher Schädel heißt,mit dem obersten Wirbel verbunden; die sägeförmige Partie des-selben heißt Naht. 2. Dieser Theil verhält sich aber nicht beiallen Thicrcn gleich; einige haben nämlich einen Schädel, wie derHund, aus einem, andere, wie der Mensch, aus mehreren Stückengebildet, und zwar ist bei diesem die Naht bei den Weibern kreis-förmig 3), bei den Männern dagegen finden sich drei oberwärts
H B-rgl. Theilc der Thiere S. 33 fl>, 4).
") Vergl. Theilc der Thiere S. 33, Anm. 2.
5) Vergl. Theile der Thiere S. 33, Anm. 2.
1) Uebcr die Knochen vergl. clo xart. u, S; Theile der Thiere S. 47 nnd Anmer-kungen dazu.
2) Vom töramon oxinals.
') Vergl. über die hier hervorgehobenen Punkte Theile der Thiere S, 47 sg.;Thicrgeschichte I, 7, Anm. 7 n. 8.