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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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sondern nur nach Härte, Weichheit und Größe. Zudem zeigenauch noch bei einem und demselben Thier einige Knochen Mark,andre nicht. 6. Einige Thicre scheinen ganz und gar kein Markin den Knochen zu haben, indem sie überhaupt nur in wenigenKnochen wenig und dünnes besitzen, z. B. der Löwe ' 0- Gr hates nämlich in den Oberschenkel- und Obcrarmknochcn. Der Löwehat aber von allen die härtesten Knochen, so daß aus ihnen,wenn man sie aneinander reibt, Feuer sprüht Auch derDelphin hat Knochen und keine Gräten. Die Knochen der übrigenblutführendcn Thicre aber weichen theils wenig ab, wie die derVögel, theils bilden sie nur etwas Analoges, wie bei den Fischen.Von diesen haben nämlich die Lebendiggebärenden knorplige Grä-ten, z. B. die sogenannten Selachcr, die eierlcgenden hingegen eineGräte, die sich bei ihnen wie bei den Vierfüßlern die Wirbelsäuleverhält. 7. Eigenthümlich ist es auch bei den Fischen, daß beimanchen dünne Gräten im Fleische isolirt liegen. Auch die Schlangeverhält sich den Fischen ähnlich, denn ihre Wirbelsäule ist grätig.Unter den Vierfüßlern aber, welche Eier legen, ist sie bei dengrößern knochenartiger, bei den kleinern grätenartiger. 8. AlleThicre, welche Blut führen, haben eine knochige oder grätige Wir-belsäule hie übrigen Knochenparticcn dagegen finden sich beieinigen, bei andern aber nicht, sondern nur insofern sie die Glie-der besitzen, haben sie auch die ihnen zugehörigen Knochen; wo sichnämlich keine Arme und Beine finden, da finden sich auch die ent-sprechenden Knochen nicht, noch haben auch alle, welche diese Theilebesitzen, selbige in gleicher Weise; denn auch bei diesen unterscheidensie sich nach dem Mehr oder Weniger oder nach der Analogie.So verhält cs sich also mit der Beschaffenheit der Knochen beiden Thicrcn.

M) Die Sporne sitzen nicht am Unterschenkel, sondern am Laus.n> Vergl. Theile der Thicre S. 33, Anm. 3.

*2) Ist Uebcrtreibung.

i''> Man sieht, den Unterschied der nieder» und höher» Thiere (Enaimen undAnaimen) im Hervortrcten einer Wirbelsäule bei ersteren, eine Bemerkung, um derenPriorität sich Lamarik und Cuvier ihrer Zeit so eifrig stritten, hat bereits vor beidenAristoteles trefflich angedeutst.